NRW

Köln

Das Deutsche Tanzarchiv Köln - das größte Deutschlands - wurde 1948 von dem Tänzer und Pädagogen Kurt Peters gegründet. Nach dem Erwerb durch die damalige Stadtsparkasse Köln (heute Sparkasse KölnBonn) wurde es 1986 in gemeinsamer Trägerschaft mit der Stadt Köln einer breiten Öffentlichkeit als Informations-, Dokumentations- und Forschungszentrum für Tanz zugänglich gemacht.

www.sk-kultur.de/tanz


Die Theaterwissenschaftliche Sammlung der Universität zu Köln ist deutschlandweit die größte ihrer Art. Ihre Bestände reichen von Autografen, Kritiken, Programmheften, Musikalia, über Gemälde, Grafiken, Bühnenbildentwürfen bis hin zu Bühnenmodellen, Masken und Figuren.

tws.phil-fak.uni-koeln.de

Wuppertal

Das Pina Bausch Archiv dient als Lagerungsort der historischen Aufzeichnungen von Pina Bausch, des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, dessen Tänzer*innen und anderer Sammlungen, die sich mit Pina Bausch auseinandersetzen, und bietet gleichzeitig der Öffentlichkeit Einblick in die Geschichte und Arbeit der Kompanie.

www.pinabausch.org

Deutschlandweit

Digital

Das Goethe Institut informiert auf seinen Seiten über den zeitgenössischen Tanz in Deutschland, der Elemente aus Schauspiel, Performance und Musiktheater verbindet. Online sind hier Dossiers zu aktuellen Tendenzen einzusehen sowie 50 Choreograf*innen und wichtige Vertreter*innen des zeitgenössischen Tanzes, Kurzbiografien, Porträts, Produktionen sowie Hintergründe aus der deutschen Tanzszene.

www.goethe.de


Tanzfonds Erbe gibt eine Übersicht über Tanzarchive weltweit.

www.tanzfonds.de

Berlin

Das Archiv der Akademie der Künste erwirbt und verzeichnet künstlerisch und kulturgeschichtlich wichtige Archive, Sammlungen und Kunstwerke aus allen Kunstsparten der Zeit nach 1900 und macht diese der Wissenschaft und interessierten Öffentlichkeit zugänglich. Die Besonderheit des Archivs besteht in seinem interdisziplinären Sammlungsprofil, das 1.100 Archive von Künstler*innen aller Kunstsparten, Bestände von 45 Institutionen und Verbänden sowie 70 thematische Sammlungen umfasst.

www.adk.de


Die Mediathek des Mime Centrum Berlin ist ein öffentlicher Ort der Information und Kommunikation im Bereich der Darstellenden Kunst, sie dient dem Austausch von Künstlern und Veranstaltern, Journalisten und Kulturmanagern, Studierenden und Wissenschaftlern. Der aktuelle Bestand von mehr als 8.500 Videos und Büchern wird kontinuierlich erweitert durch eigene audiovisuelle Dokumentationen, die Übernahme von anderen Sammlungen sowie durch Leihgaben von Künstlern, Theatern und Festivals.

Das mime centrum berlin ist ein Projektbereich des Zentrum Bundesrepublik Deutschland des Internationalen Theaterinstituts

archiv.mimecentrum.de

Bremen

Das Deutsche Tanzfilminsitut Bremen ist ein nationales Archiv zur Sammlung, Aufbereitung und Produktion von audiovisuellen Tanzdokumenten, das zurzeit über 30.000 Videobänder umfasst. Das Institut unterstützt durch die Bereitstellung der gesammelten Materialien die Arbeit von Choreograf*innen, Tanzkompanien, Theatern, Fachjournalist*innen und Fernsehanstalten und hilft bei der Produktion, Restauration und Digitalisierung von Tanzvideos und Filmen.

www.deutsches-tanzfilminstitut.de

Leipzig

Das Tanzarchiv Leipzig gliedert sich in eine Fachbibliothek und die archivalischen Sammlungen und umfasst ca. 10.000 Medieneinheiten: Bücher, Nachschlagewerke, Musikalien, in- und ausländische Periodika, Zeitungs- und Zeitschriftenartikel, MCs, Videos, DVDs, Fotografien, Dias, Plakate, Programmhefte, Postkarten und Grafiken.

www.bibliotheken-leipzig.de

Stuttgart

Die Sammlung von Tanz- und Ballett-Literatur ist Teil der Württembergischen Landesbibliothek – eine der reichsten und geschlossensten Sammlungen zum Thema Tanz und Ballett. Die Sammlung gibt Einblick in die Tanzgeschichte vom 16. Jahrhundert bis heute. Die  Sammlung umfasst rund 2.700 Bände, ergänzt durch Zeitschriften, Noten und zahlreiche Ballett-Programme und wird durch Neukäufe ständig erweitert.

www.wlb-stuttgart.de

In Planung

Die Initiative für ein Archiv des Freien Theaters engagiert sich für die Sichtbarkeit der Arbeit des Freien Theaters als erweiterte Grundlage für die Anerkennung seiner eigenständigen Theaterästhetik, aber auch für die Auseinandersetzung mit seiner eigenen Geschichte. Die Initiative wird von einer Lenkungsgruppe getragen, in welcher der Bundesverband Freie Darstellende Künste, das Internationale Theaterinstitut Deutschland (ITI Germany) mit dem Mime Centrum Berlin, der Dachverband Tanz Deutschland, das NRW KULTURsekretariat (Wuppertal) mit dem Impulse Theater Festival sowie das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim zusammenwirken.

www.theaterarchiv.org

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