Zentren / Mittelzentren

Die Tanzzentren und Mittelzentren in NRW sind Orte, die mit einem eigenen Konzept die Entwicklung von Tanz im Land vorantreiben. Dazu werden in den verschiedenen Zentren unterschiedliche spezifische Projekte gemacht, die durch das Land NRW gefördert werden. Die Städte Essen mit PACT Zollverein und Düsseldorf mit dem tanzhaus nrw gelten als Tanzzentren in NRW. Bonn mit dem Theater in der Brotfabrik und dem Theater im Ballsaal, Mülheim an der Ruhr mit dem Ringlokschuppen und Münster mit dem Theater im Pumpenhaus sind die Mittelzentren für Tanz in NRW. Seit 2013 ist auch die Fabrik Heeder in Krefeld Mittezentrum für den Tanz in NRW.

Bonn

• Brotfabrik
Theater und Tanz sind traditionell ein wichtiger Bestandteil des Brotfabrik-Profils. Das Gastspielprogramm wird in erster Linie von Ensembles bestritten, die sich durch Ästhetiken auszeichnen, die von keinem anderen Haus in der Region gezeigt werden. Dazu gehören Figurentheater für Erwachsene, stil- und spartenübergreifende Inszenierungen und innovative Raumkonzepte.


• Theater im Ballsaal

Lange leer stehend wurde der ehemalige Endenicher Ballsaal Mitte der 90er-Jahre von einem Bonner Theaterkollektiv aus seinem Dornröschenschlaf erweckt. Das freie Theater Jubiläumsensemble war aus seiner alten Spielstätte in der Tapetenfabrik herausgewachsen und auf der Suche nach einem adäquaten Raum in Endenich fündig geworden. 

Düsseldorf

• tanzhaus nrw
In einem ehemaligen Straßenbahndepot wurde 1998 ein in Europa annähernd einzigartiges Haus für den Tanz eröffnet: das tanzhaus nrw. Auf 4.000 Quadratmetern Fläche ist es zugleich Aufführungsort mit rund 200 wechselnden Bühnenveranstaltungen im Jahr auf zwei Bühnen, anerkannte Weiterbildungsstätte, ein Zentrum für Tanz mit und für Kinder und Jugendliche (Junges Tanzhaus) sowie ein Produktionszentrum für professionell tätige Künstler.

Essen

• PACT Zollverein
Seit seiner Gründung 2002 ist PACT Zollverein Initiator, Motor und Bühne für wegweisende Entwicklungen in den Bereichen Tanz, Performance, Theater, Medien und Bildende Kunst.   Mit einer bundesweit einzigartigen Struktur kommt das Haus in drei Arbeitsschwerpunkten einem sowohl regionalen als auch nationalen und internationalen Gesellschafts- und Kulturauftrag nach, der zur Verortung und Wertschätzung von Tanz und Performance als eigenständige Kunstformen beiträgt: 

Krefeld

Fabrik Heeder
Im Jahre 1906 ist das heute denkmalgeschützte Gebäude Virchowstr. 130 als Tapetenfabrik Heeder & Co. errichtet worden. Seit 1989 wird die Fabrik Heeder unter Leitung des Kulturbüros als städtisches Kulturzentrum genutzt. Das Kulturbüro präsentiert im “eigenen Haus”, das 2006 baulich erweitert wurde und nun – neben anderen Räumlichkeiten – mit zwei Studiobühnen ausgestattet ist vor allem zeitgenössischen Tanz der freien professionellen Szene, dabei seit 1994 regelmäßig die eigene Reihe “MOVE! – Krefelder Tage für modernen Tanz”.

Mülheim

• Ringlokschuppen
Seit 1995 hat sich der Ringlokschuppen als eigenständige Kunst- und Kulturstätte sowie Ort für avancierte Kunstprojekte weit über Mülheims Stadtgrenzen hinaus etabliert. Mit drei Sälen zählt der Ringlokschuppen zu den größten Veranstaltungshäusern der freien Szene in NRW. Hochkarätige Theaterproduktionen, impulsgebende Performances, Lesungen und Konzerte erfreuen sich kontinuierlich wachsender Resonanz.

Münster

• Theater im Pumpenhaus
Das Theater im Pumpenhaus ist zu einer Erfolgsgeschichte geworden. Mit der Produktion und Präsentation künstlerischer Ideen, mit innovativen Performances, Theater, Tanz und Musik, neuen Medien.   Mit radikalen Theaterformen. Mit Weltpremieren, Publikumsrennern, fulminantem Tanztheater und preisgekröntem Jugendtheater. Mit großen Namen und jungen Talenten und den Shooting-Stars der Avantgarde. Mit Jugendtheater und interkulturellem Austausch.

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