Aktuelles

Soforthilfe von Bund und Land für Kleinbetriebe, Freiberufler und Solo-Selbstständige ist gestartet

Die Bundes- und Landesregierung unterstützen in der Corona-Krise kleine und mittlere Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbstständige und Freiberufler. Das Soforthilfeprogramm Corona des Bundes sieht für Kleinunternehmen direkte Zuschüsse in Höhe von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro vor. Die Landesregierung stockt das Programm noch einmal auf und unterstützt über die NRW-Soforthilfe 2020 Unternehmen mit zehn bis 50 Beschäftigten mit 25.000 Euro.

Kleinunternehmen, Angehörige der Freien Berufe, Gründern und Solo-Selbstständigen wird folgende Unterstützung zur Vermeidung von finanziellen Engpässen in den folgenden drei Monaten gewährt:

9.000 Euro: bis zu fünf Beschäftigte (Bundesmittel)
15.000 Euro: bis zu zehn Beschäftigte (Bundesmittel)
25.000 Euro: bis zu fünfzig Beschäftigte (Landesmittel)

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
Das Unternehmen muss vor der Krise wirtschaftlich gesund gewesen sein. In Folge der Corona-Krise haben sich
- entweder die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat mehr als halbiert,
- Oder die vorhandenen Mittel reichen nicht aus, um die kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen des Unternehmens zu erfüllen (bspw. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten),
- Oder der Betrieb wurde auf behördliche Anordnung geschlossen.

Antragsformular ist online

Erklärung zum Antragsverfahren sowie Fragen und Antworten zur NRW-Soforthilfe finden Sie hier.

Weitere Angebote und Infos: https://www.wirtschaft.nrw/corona

#Infos zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Neues Förderprogramm des Fonds DaKu "#takecare"

Der Fond Darstellende Künste reagiert kurzfristig auf die bundesweiten Ausfälle von Aufführungen, Proben und Premieren mit einer Anpassung seiner Förderung. Mit dieser ersten Fördermaßnahme passt der Fonds seine Initialförderung an und nimmt zunächst von Einkünfteausfällen1 betroffene frei produzierende Künstler*innen, die in den letzten zehn Jahren durch den Fonds gefördert wurden, in den Blick.

Alle Infos dazu unter: www.fonds-daku.de/takecare

Anträge sind bis zum 05. April 2020 online einzureichen

#Förderung #Infos zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Hilfe für Eltern in der Corona-Zeit: der Notfall-KiZ

Mit dem Notfall-Kinderzuschlag regelt das Bundesfamilienministerium von April bis September 2020 den Zugang neu. Der Notfall-KiZ ermöglicht Familien mit kleinem Einkommen eine Unterstützung von 185 Euro monatlich - zusätzlich zum Kindergeld. Aktuell gelten neue Regelungen, die Eltern mit Einkommenseinbußen infolge der Corona-Pandemie einen vereinfachten Zugang ermöglichen. Der Antrag kann über ein Online-Formular gestellt werden.

Weitere Infomationen hier.

#Infos zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Ad-hoc-Programm "Inter-Aktion" des Fonds Soziokultur gestartet

Der Fonds Soziokultur wendet sich mit dem anlässlich der Corona-Krise schnell aufgelegten Förderprogramm "Inter-Aktion" an Einrichtungen der Soziokultur oder der Kulturellen Bildung. Ziel ist, Programme, Workshops, Kunst-Aktionen und Fortbildungen zu unterstützen, die über digitale Plattformen oder ungewöhnliche analoge Wege u. a. Akteur*innen einbinden oder Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen in neuen Formaten anbieten. Der Fonds Soziokultur e. V. stellt dafür in einem beschleunigten Antragsverfahren 250 000 Euro zur Verfügung. Anträge können ab sofort per Antragsformular gestellt werden.

#Tanzvermittlung #Förderung #Infos zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Landesregierung NRW beschließt Soforthilfen

Mit einer Soforthilfe in Höhe von zunächst fünf Millionen Euro unterstützt die Landesregierung freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler, die durch die Absage von Engagements in finanzielle Engpässe geraten. Sie erhalten eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 Euro.

Daneben schaffen zusätzliche Anpassungen im regulären Förderverfahren Sicherheit für die Kultureinrichtungen und -akteure. Grundsätzlich gilt dabei: Bereits bewilligte bzw. derzeit noch in Prüfung befindliche Förderungen in Höhe von mehr als 120 Millionen Euro werden in jedem Falle ausgezahlt – auch dann, wenn die Veranstaltungen und Projekte wegen Corona abgesagt oder verschoben werden müssen.

Zusätzliche Ausnahmeregelungen sollen Veranstalter und Einrichtungen finanziell wie zeitlich entlasten: So können etwa Ausfallkosten, die durch Absagen entstehen, als zuwendungsfähige Ausgaben im Rahmen der Förderungen anerkannt werden sowie die üblicherweise bei der Ver-wendung von Fördermittel geltenden zwei-Monats-Fristen gelockert werden. Pressemitteilung vom 20.3.20

Die Soforthilfe kann mittels eines einfachen Formulars bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragt werden und muss später nicht zurückgezahlt werden.

FAQ zum download hier.

#Infos zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Deutscher Kulturrat hat Infos zu Hilfsmaßnahmen gesammelt

Wo erhalte ich welche Hilfe als Künstlerin und Künstler, als Kulturschaffende, als kleines oder auch größeres kulturwirtschaftliches Unternehmen, als Kultureinrichtung, wenn die Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie mich oder uns in existenzielle Not bringen. Das sind die Fragen, mit denen sich auch der Deutsche Kulturrat auseinadergesetzt hat. In seinem Newsletter vom 25.3.20 hat er u.a. folgende Informationen aufgearbeitet:

Hilfsmaßnahmen des Bundes

Hier finden Sie gebündelte Informationen über die Maßnahmen des Bundes für Solo-Selbständige sowie kleine und große Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.


Hilfsmaßnahmen der Länder

Verschiedene Bundesländer haben inzwischen Hilfsmaßnahmen für Unternehmen aufgelegt, die auch von Unternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft genutzt werden können. Ebenso haben verschiedene Bundesländer Maßnahmen für öffentlich geförderte Kultureinrichtungen bzw. Projekte auf den Weg gebracht. Nachfolgend sind die Vorschriften und Maßnahmen der Länder aufgeführt.

#Infos zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Zur aktuellen Lage

Informationen zur Grundsicherung finden sich hier.

Corona-bedingte Hilfsmaßnahmen der GEMA

Notfall-Kinderzuschlag des Bundesfamilienministeriums für Eltern mit Corona-bedingten Einkommenseinbußen

touring artists, das Informationsportal für international mobile Künstler*innen und Kreative mit dem der Dachverband Tanz kooperiert, hat Quellen zusammengestellt, die Informationen zur aktuellen Lage bieten - zu Auswirkungen für den Kulturbereich, zu geplanten und geforderten (Hilfe-)Maßnahmen und möglichen Ansprechpartner*innen in Rechtsfragen.

Ausfallhonorar: Absage wegen Corona. Die Rechtsanwältin Sonja Lasser gibt Handlungsempfehlungen. Hier

Corona und KSK: Das Künstlersozialkasse informiert hier über einige Maßnahmen für selbständige Künstler*innen deren Einkommensprognose sich auf Grund von Corna verändert hat.

Verdi: Eine Handreichung für die Unterstützung selbständiger und freier Kulturschaffender gibt es auch bei Verdi.

Auch das internationale Netzwerk für kulturelle Mobilität On the Move hat eine Liste von Ressourcen und Informationen zusammengestellt.

2gather.jetzt bietet Freiberufler*innen einen digitalen Raum für Ideen diese Krise gemeinsam zu überstehen.

Der Bundesverband freie Darstellende Künste hat die wichtigesten Nachrichten zum Coronavirus für die Darstellenden Künste zusammengestellt.

Auch die Kolleg*innen vom NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste haben eine Sammlung mit Hinweisen zu finanziellen Auswirkungen, aktuellen Forderungen der Interessenvertretungen und allgemeinen Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus zusammengestellt.


Aktiv

PETITION: Aufforderung an die Bundes- und Landesregierungen betr. Finanzhilfen für Freiberufler & Kunstschaffende und UMFRAGE bzgl. der zu erwartenden Umsatzeinbußen von Freischaffenden.


Statements der Kulturpolitik und Forderungen der Verbände

Das Bundeskabinett hat ein milliardenschweres Hilfspaket zur Unterstützung von Unternehmen und Solo-Selbständigen beschlossen - Meldung des Deutschen Kulturrates 23.03.2020

Mitglieder-Informationen des Kulturrates NRW zur Corona-Krise: 19.03.2020

In dem aktuellen Newsletter des Deutschen Kulturrates vom 18.3.20 werden neben vielen Informationen auch dirkete Handlungsvorschläge für Künstler*innen und Projekte gemacht.

Erste Maßnahmen der Kulturstaatsministerin Monika Grüters auf einen Blick. Vom 17.3.20

Bundesregierung startet Hilfsmaßnahmen wegen Coronavirus – Kulturstaatsministerin Grütters: „Kultur- und Kreativwirtschaft müssen massiv unterstützt werden“.
PM vom 13.3. 20

Ministerin Pfeiffer-Poensgen: Wir lassen Kultur und Wissenschaft nicht alleine. PM vom 13.3.20.
Infos unter www.mkw.nrw

Kulturstaatsministerin verspricht Kultureinrichtungen und Künstlern Unterstützung - Grütters: „Auf unverschuldete Notlagen und Härtefälle reagieren“. PM vom 11.3.20

Der Deutsche Kulturrat fordert Notfallfonds für Künstlerinnen und Künstler. vom 11.3.20. Weitere Meldungen des Deutschen Kulturrates hier.

Wissenswertes

nachtkritik.de sammelt auf seiner Seite alle das deutschsprachige Theater betreffende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Die Angaben werden laufend aktualisiert. Was Theaterschaffende in Deutschland wissen müssen, findet sich hier.

Stand: 31.03.2020

#Infos zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie

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