Aktuelles

Aktuelle Coronaschutzverordnung

Corona-Schutzverordnung
Die Landesregierung NRW hat die bestehenden Coronaverordnungen an die auf der letzten Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin gefassten Beschlüsse angepasst. Hier die Fassung der Corona-Schutzverordnung, die seit 7. April 2021 gilt. Die wichtigsten Informationen zur aktuellen Schutzverordnung. Unter § 8 finden sich alle Informationen für die Kultur. Unter §16 wird die "Corona-Notbremse" definiert.
Für bestimmte Regionen gelten weitere gesonderte Einschränkungen - u. a. für Köln, Düsseldorf, Bonn, Wuppertal, Essen und Münster. Weitere Infos hier, FAQs unter land.nrw/de.

Die CoronaRegioVO regelt die Eindämmung der Corona-Pandemie in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz über 200 Fälle je 100.000 EW in 7 Tagen.

Ein-und Rückreiseverordnung
Wer aus dem Ausland nach NRW einreist, muss sich über einreiseanmeldung.de anmelden und sich unmittelbar vor der Einreise auf das Coronavirus testen lassen. Anschließend gilt eine zehntägige Quarantäne - unabhängig vom Testergebnis. Wer aus einem ausländischen Virusvariantengebiet kommt, muss 14 Tage in Quarantäne. Aktuelle NRW-Einreiseverordnung (Stand 27. März 2021).

Die Bürgertelefone der städtischen Gesundheitsämter stehen auch für Fragen zur Verfügung!

#Infos zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Umfrage zu Kultur in Pandemiezeiten in NRW

Der Kulturrat NRW richtet sich mit einer landesweiten Umfrage an professionelle Kultureinrichtungen und Künstler:innen, um die vielfältigen digitalen, hybriden und analogen Formate künstlerischer Produktion zu erfassen, die während und/oder aufgrund der Corona-Pandemie in NRW entwickelt wurden. Und um das Mögliche und Machbare in Pandemiezeiten zu veranschaulichen. Teilnahmefrist: 16. Mai 2021.

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Corona-Sondermaßnahmen der Stadt Köln

Die Stadt Köln unterstützt die freie Kulturszene während der Corona-Pandemie in 2021 mit Corona-Sondermaßnahmen. Die Stadt will damit den Reichtum kultureller Akteurinnen und Akteure sowie die Aktivitäten in Köln weiterhin erhalten.
Zu den Maßnahmen

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Aktuelle Förderungen und Hilfen für freie Kunstschaffende

NEUSTART KULTUR
Die Initiative der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien unterstützte in der ersten Förderrunde den Tanz mit 20 Mio. Euro mit verschiedenen Projekten. Nach dem Beschluss der Koalition wird ein Anschlussprogramm in Höhe von einer Milliarde Euro aufgelegt. Aktuell können noch Anträge für folgende Programme gestellt werden:

NEUSTART KULTUR: Kultursommer 2021
Kulturstiftung des Bundes
Antragsfrist: 22. April 2021

Investitionsfonds kulturelle Infrastruktur
NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft
Antragsfrist: 30. April 2021

NEUSTART KULTUR: Junges Publikum
ASSITEJ Deutschland
Antragsbeginn: 1. Mai 2021

NEUSTART KULTUR: tanz digital
Dachverband Tanz Deutschland: Förderung für Tanzkünstler:innen, -ensembles und -institutionen zur Stärkung der medialen Präsentation zur Erprobung neuer
technischer Mittel. Für den 21. und 22. April 2021 plant der Dachverband Tanz Deutschland Informationsveranstaltungen via Zoom.
Antragsfrist: 10. Mai 2021

Stipendien für freischaffende Künstler:innen aus NRW
Das Stipendienprogramm "Auf geht's" für NRW-Künstler:innen wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft neu aufgelegt. Weitere 15.000 Stipendien über je 6.000 Euro sollen künstlerische Arbeit unter Pandemie-Bedingungen ermöglichen. Seit 12. April 2021 können wieder Anträge gestellt werden.

Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen
Im Januar 2021 wurde die Überbrückungshilfe III für Soloselbstständige angepasst und wird als einmalige Betriebskostenpauschale in Höhe von maximal 7.500 Euro als Zuschuss ausgezahlt. Auch Fixkosten wie Maßnahmen zu Hygienekonzepten und Investitionen in Digitalisierung sind erstattungsfähig. Der Antrag kann über externe Fachleute gestellt werden. Antragsfrist: 31. August 2021

Neustarthilfe
Soloselbstständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen, aber dennoch stark von der Corona-Krise betroffen sind, können einmalig eine Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro erhalten. Anträge können bis zum 31. August 2021 gestellt werden. Die volle Neustarthilfe wird gewährt, wenn der Umsatz von Januar bis Juni 2021 im Vergleich zum Referenzumsatz um mehr als 60 Prozent zurückgegangen ist. Der Referenzumsatz ist im Normalfall das Sechsfache des durchschnittlichen monatlichen Umsatzes des Jahres 2019. Antragsfrist: 31. August 2021.

Auch sogenannte unständig Beschäftigte können die Neustarthilfe beantragen. Damit soll Tänzer:innen geholfen werden, die häufig sowohl Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit als auch aus unständiger Beschäftigung beziehen. Einkünfte aus unständiger Beschäftigung werden hier den Umsätzen aus Soloselbstständigkeit gleichgestellt. Diese Betriebskostenpauschale wird als Vorschuss gezahlt. Wird im Zeitraum Januar 2021 bis Juni 2021 ein höherer Umsatz erzielt, muss der Vorschuss anteilig zurückgezahlt werden. Der Betriebskostenzuschuss wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet. Sie kann, sofern erforderlich, zusätzlich beantragt werden. Viele Fragen werden in den FAQ zur Neustarthilfe für Soloselbstständige beantwortet.

November- und Dezemberhilfe
Die November- und Dezemberhilfe des Bundes mit einem einmaligen Zuschuss von bis zu 75 Prozent des jeweiligen Umsatzes im November bzw. Dezember 2019 richtet sich an Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen. Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 30. April 2021. Änderungsanträge können bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden.

Grundsicherung für Kleinunternehmer:innen und Soloselbstständige
Die Grundsicherung sichert den Lebensunterhalt, wenn keine vorrangigen Hilfen zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise greifen. Auch Selbstständige können diese Hilfe beantragen. Ihr Vermögen darf 60.000 Euro betragen, die Alterssicherung muss nicht angetastet werden und die Miete sowie die Nebenkosten werden in tatsächlicher Höhe bezahlt. Bis Ende des Jahres 2021 ist die Antragsstellung vereinfacht.

Kinderzuschlag
Wenn das Einkommen nicht für die ganze Familie reicht, können Eltern bzw. Erziehungsberechtigte zusätzlich zum Kindergeld den Kinderzuschlag in Höhe von 185 Euro erhalten, der sechs Monate lang gezahlt wird. Neu ist, dass auch diejenigen den Kinderzuschlag erhalten, die einen plötzlichen Einkommensverlust erlitten haben.

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Handlungshilfen für Kulturschaffende

Rechts- und Versicherungsfragen
K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg
hat im Magazin #5 einen thematischen Schwerpunkt zum digitalen Urheberrecht mit hilfreichen Hinweisen zu Urheberrechtsschutzgesetz, Verwertungs- und Senderecht, Vergütung und Lizenzverträgen zusammengestellt. Rechtsanwältin Sonja Laaser informiert im Theatertreffen virtuell der Berliner Festspiele über Streamingrechte, abzurufen im Video Lange Nacht der Tutorials von Donnerstag, 7. Mai 2020 im Tutorial 3 / 2:12 sowie auf ihrer Webseite. iRights hat einen neuen Leitfaden zu Rechtsfragen bei Livestreaming im Kulturbereich veröffentlicht. Die gesetzliche Unfallkasse VBG hat ihre Arbeitsschutz-Empfehlungen und ihre branchenspzifische Handlungshilfe für Proben- und Vorstellungsbetrieb für die Branche Bühnen und Studios aktualisiert.

Aus- und Weiterbildung
In Kooperation mit Aktion Tanz bietet der Deutsche Bundesverband Tanz eine Handlungshilfe für den Wiedereinstieg Tanz in der kulturellen Bildung / im lebenslangen Lernen. tamed passt konstant seine Handlungsempfehlungen an die sich verändernde Situation an.

Tanzvermittlung
Die FAQ-Liste der Landesvereinigung Kultureller Jugendarbeit NRW mit hilfreichen und ständig aktualisierten Hinweisen für die Corona-Schutzregelungen bei Kulturellen Jugendprojekten widmet sich unter Punkt 6.1 auf Seite 9 Tanz- und Bewegungsangeboten. Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet Infomaterial und Druckvorlagen für Bildungseinrichtungen und Tanzschulen an.

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Beratungsangebote

Kulturrat NRW: Sprechstunde und Online-Workshops
Die Corona-Sprechstunde bietet Informationen für selbstständige Künstler:innen zur Corona-Krise: Rainer Bode, Ehemaliger Geschäftsführer der LAG Soziokultureller Zentren NRW, steht dort einmal wöchentlich Rede und Antwort. Die Sprechzeiten werden regelmäßig aktualisiert. Die ausführlichen FAQs beantworten viele Fragen vorab.

Zudem widmet sich der Kulturrat NRW in Online-Workshops den Hilfen von Bundes- und Landesregierung für freischaffende Künstler:innen und für Kultureinrichtungen.

Stadt Köln: Kultur-Info-Stelle Corona
Die Stadt Köln informiert dortige Kulturschaffende der freien Szene über Corona-Sondermaßnahmen und Bundes- und Landesförderungen in der Kultur-Info-Stelle Corona.

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Weitere Hinweise

Neues Infektionsschutzgesetz
Kultureinrichtungen werden im neuen Infektionsschutzgesetz der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr den Freizeiteinrichtungen zugeschrieben. Demnach unterliegen Schließungsverordnungen künftig einer besonderen Begründungspflicht, erklärt der Deutsche Kulturrat. Weiter heißt es, dass künftige Einschränkungen für Kulturorte wegen der Pandemie auf Grund der neuen Regelungen im Infektionsschutzgesetz von den Regierungen in Bund und Ländern begründet werden müssten. Die entsprechende Änderung ist in der Beschlussempfehlung des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages unter Nummer 7 auf Seite 80 zu finden.

Entschädigung des Verdienstausfalls durch Quarantäne
Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes einem Tätigkeitsverbot bzw. einer Quarantäne unterliegt und einen Verdienstausfall erleidet, erhält grundsätzlich eine Entschädigung. Auch Selbstständigen und Freiberufler:innen wird der Verdienstausfall ersetzt. Zuständig in NRW sind LVR (Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf) und LWL (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster).

Abgabe über die Künstlersozialkasse
Die Künstlersozialabgabe ist nur zu zahlen, wenn eine künstlerische oder publizistische Leistung tatsächlich erbracht wurde. Schadenersatzansprüche und Vertragsstrafen gehören daher nicht zum meldepflichtigen Entgelt. Werden Ausfallhonorare gezahlt, obwohl eine Leistung nicht erbracht wurde, sind sie wie Vertragsstrafen zu behandeln und daher nicht meldepflichtig. Ausfallhonorare für bereits erbrachte Leistungen, die nur nicht verwertet bzw. genutzt werden, müssen der KSK dagegen gemeldet werden.

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Weitere Informationsportale

Bundesverband freie Darstellende Künste
sammelt die wichtigsten Nachrichten für die Darstellenden Künste.

Creatives Unite
EU-weite Plattform von Kulturschaffenden für Kulturschaffende.

Deutscher Kulturrat
Aktuelle Meldungen zu kulturpolitischen Themen. Verschickt wird auch der Corona versus Kultur – Newsletter.

Digital Stage
Das Projekt der deutschen Bundesregierung ist eine gemeinnützige Plattform, die Künstler:innen ermöglicht, online zu proben und aufzutreten.

European Dancehouse Network
DanceHouses at home: The current lockdown gives you the opportunity to take part in dance classes, attend performances, dive into written and multimedia content set up by our members and others in the dance community.

GEMA
Hier finden sich Hilfsmaßnahmen für Mitglieder.

IETM-Netzwerk
stellt Ergebnisse einer Umfrage unter den Mitgliedern vor: Die darstellenden Künste in Zeiten der Pandemie.

Kanzlei Laaser
Wann besteht ein Anspruch auf ein Ausfallhonorar bei der Absage von Veranstaltungen? Rechtsanwältin Sonja Laaser informiert hierzu.

Kreative Deutschland
sammelt und aktualisiert sämtliche Soforthilfen und Unterstützungsangebote, die Kultur- und Kreativschaffende aktuell in Anspruch nehmen können. Die Übersicht ist nach Bund und Bundesländern sortiert.

Kulturrat NRW
Der Kulturrat veröffentlicht Corona-Rundbriefe und bietet Coronasprechstunden an.

KSK
Die Künstlersozialkasse informiert über Maßnahmen für selbstständige Künstler:innen, deren Einkommensprognose sich auf Grund der Corona-Krise verändert hat.

Kultur erhalten
Die deutsche Kulturlandschaft ist eine der reichhaltigsten und vielfältigsten der Welt und sie ist nicht nur kulturelle Bereicherung, sondern auch ein Wirtschaftsfaktor. Zahlen & Fakten und mehr.

Landesregierung Nordrhein-Westfalen
informiert über Quarantäne, neue Regeln, Maßnahmen, Verordnungen und sämtliche Themen in Verbindung mit dem Coronavirus.

NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste
Die Kolleg:innen in Dortmund haben Hinweise zu finanziellen Auswirkungen, aktuellen Forderungen der Interessenvertretungen und allgemeinen Informationen zusammengestellt.

Verdi
Die Gewerkschaft hat eine Handreichung zur Unterstützung selbstständiger und freier Kulturschaffender veröffentlicht.

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Informationen für Tanzschaffende international

Die darstellenden Künste leben vom Austausch zwischen Kulturen, internationalen Kooperationen und Gastspielen. Welche Auswirkungen die COVID-19-Krise auf die Tanzschaffenden in anderen Ländern hat und welche Maßnahmen dort gelten, hat auch Auswirkungen auf Ihre und eure Arbeit in Deutschland und NRW.

IETM
gibt wichtige Informationen über COVID-19-bezogene Maßnahmen unter Creative Europe.

#RescueTheArts
IETM hat auch einen Appell an die nationalen Behörden gerichtet, der in der jeweiligen Sprache an die zuständige Behörde im Land geschickt werden kann.

On the Move
gibt einen guten Überblick über die Lage der Kunst- und Kulturschaffenden in verschiedenen Ländern sowie Informationen zu den unterschiedlichen Maßnahmen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene.

touring artists
Das Portal für international mobile Künstler:innen und Kreative hat Informationen zu Auswirkungen für den Kulturbereich zu geplanten und geforderten (Hilfe-)Maßnahmen und möglichen Ansprechpartner:innen in Rechtsfragen zusammengestellt.

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Publikationen rund um die Corona-Pandemie

In einer kleinen Studie zur Rezeption digitaler Kulturformate an der Hochschule Heilbronn wurde festgestellt, dass das Interesse an digitalen Formaten da ist, das Publikum aber weiterhin analoge Bühnenerfahrung bevorzugt. Auch in der Studie Digitale Kulturangebote im Kontext der Corona-Pandemie. 20 Gedanken aus dem Neuen Normal wurde dazu an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg geforscht.

In der neuen Betroffenheitsanalyse der Kultur- und Kreativwirtschaft von der Corona-Pandemie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie Der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien wird insgesamt ein Umsatzverlust von 13 Prozent verzeichnet. Besonders stark betroffen sind der Markt für darstellende Künste mit einem Umsatzverlust von 85 Prozent. Die Bundesregierung zieht in ihrer E-Publikation NEUSTART KULTUR eine Zwischenbilanz für Juni bis Dezember 2020 über die rund 60 verschiedenen Programmlinien des Förderprogramms sowie die außerordentlichen Wirtschaftshilfen für Soloselbstständige.

#Publikationen #Infos zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie

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