Schloss Bröllin in Mecklenburg-Vorpommern bietet das jährliche ein- bis zweiwöchige Residenzprogramm für Künstler:innengruppen aus den Performing Arts (Schwerpunkt: Tanz, Performance, zeitgenössischer Zirkus) im Jahr 2027 an. Die Ausschreibung richtet sich an regional, überregional und international arbeitende Kunstschaffende, die mit gesicherter oder beantragter Förderung an einer neuen Produktion arbeiten, ein bestehendes Projekt weiterentwickeln oder wiederaufnehmen möchten oder sich – vor dem Hintergrund der aktuellen Fördersituation – in einer Recherche- oder Orientierungsphase befinden und Zeit für die künstlerische Entwicklung benötigen. Bewerbungsfrist: 1. Oktober 2026 Open Call in English
Vom 18. bis 31. Januar 2027 veranstaltet die Kompanie Billinger & Schulz die erste Winter Academy im FFT Düsseldorf. Im Mittelpunkt stehen Tanz, Choreografie, Interdisziplinarität und Digitalität. Eingeladen sind freiberufliche Tanzschaffende und Künstler:innen anderer Sparten, die in einem gemeinsamen Rechercheprozess ihre künstlerischen Perspektiven einbringen möchten. Honorar, Reise- und Unterkunftskosten werden übernommen. Zum Abschluss werden die Ergebnisse in einer öffentlichen Präsentation gezeigt. Bewerbungsfrist: 30. September 2026
Mit den neuen Kultur-Schecks stärkt das Land Nordrhein-Westfalen 2026 das ehrenamtliche Kulturleben im ländlichen Raum mit insgesamt 500.000 Euro: Vereine, Initiativen und Organisationen können sich mit einem Festbetrag von 500 Euro fördern lassen. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Träger mit Sitz in NRW. Bei Fragen berät die Bezirksregierung Arnsberg (Tel: 02931 - 825070, E-Mail: Kultur-Schecks@bra.nrw.de), Mo -Fr 9-12 Uhr und Di & Do 14-16 Uhr. Die Kultur-Schecks werden nach dem Windhundprinzip vergeben, d. h. die Anträge werden nach dem Zeitpunkt ihres Eingangs bearbeitet und bewilligt.
Die Kunststiftung NRW vergibt regelmäßig ein dreimonatiges Residenzstipendium der Performing Arts in Istanbul für professionelle Tanz- und Theaterschaffende mit Lebensmittelpunkt in Nordrhein-Westfalen, die bereits öffentliche Anerkennung erfahren haben. Ziel ist es, die Kunstszene vor Ort kennenzulernen, transdisziplinäre Arbeitsmethoden zu erproben und diese Impulse in Nordrhein-Westfalen einzubringen. Die Ausschreibung ist nicht alterslimitiert. Bewerbungsfrist: 30. September 2026
Seit dem 1. Januar 2026 gelten bei allen vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Projekten die auf der Honorarmatrix basierenden Honoraruntergrenzen für den Kulturbereich. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen hat eine Anwendungserläuterung dazu herausgegeben. Weitere Infos zu Honoraren allgemein in der Infothek.
Die BURNING ISSUES ACADEMY von Save the world e. V. fördert Frauen* und FLINTA auf ihrem Weg in Führungspositionen im Theater. Ob bei der Vorbereitung auf Leitungsaufgaben, dem Überwinden der „gläsernen Decke“, dem Umgang mit toxischer Männlichkeit im Probenalltag, der Verhandlung fairer Gagen oder der beruflichen Neuorientierung – das kollegiale Coaching bietet praxisnahe, diskrete Unterstützung. Wer sich informieren und gezielt in die Karriere investieren möchte, kann ab sofort ein digitales Beratungsgespräch auf der Website buchen.
Das Goethe-Institut teilte am 23. Februar mit, dass das Projekt Goethe-Institut im Exil nun eingestellt werde. Aufgrund globaler Krisen und begrenzter Mittel kann das Programm nicht fortgeführt werden. Es war ein Raum für exilierte Künstler:innen, ihre Erfahrungen und Kunst sichtbar zu machen. Die Förderung dieser Stimmen bleibt dem Goethe-Institut jedoch weiterhin wichtig – sie soll in andere internationale Programme einfließen.
Der LWL-Kulturfonds fördert Projekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Tanz, Heimatpflege, Literatur, Theater, Film und landeskundliche Forschung. Zentrales Kriterium ist ein Bezug zu Westfalen. Gefördert werden Projekte wie beispielsweise Konzerte, Festivals, Lesungen, Aufführungen, Workshop-Formate oder Wiederaufnahmen. Mit der Projektförderung können maximal 10.000 Euro beantragt werden. Antragstellung ab 1. Januar 2026 für Projekte, die ab 1. Juli 2026 beginnen.
Europe Beyond Access sucht gehörlose und hörende Gebärdensprachdolmetscher:innen für die darstellenden Künste. Gesucht werden Dolmetschende, die von einer oder mehreren Gebärdensprachen ins gesprochene Englisch, von gesprochenen Sprachen in nationale Gebärdensprachen oder International Sign Language oder von mehreren europäischen Gebärdensprachen ins Internationale Gebärdensprache übersetzen können.
Weitere (Stellen-)Ausschreibungen, Open Calls und neue Förderprogramme werden alle drei Wochen in unserem Newsletter veröffentlicht.
Die Mobilitätsstipendien richten sich an Künstler:innen und Kulturschaffende in Afrika und Europa. Es unterstützt in erster Linie die intrakontinentale (Afrika-Afrika) Mobilität von Künstler:innen und Kulturschaffenden aller Bereiche. Europäische Künstler:innen und Organisationen können sich ebenfalls bewerben, sofern sie bereits eine Partnerschaft mit afrikanischen Künstler:innen, einer afrikanischen Institution oder Organisation haben. Das Programm zielt darauf ab, Partnerschaften innerhalb Afrikas zu stärken, die berufliche Entwicklung zu fördern und neue Möglichkeiten für den kulturellen Austausch in Subsahara-Afrika und mit Europa zu schaffen. Laufende Deadlines in 2025 und 2026.