Aktuelles

Honoraruntergrenzen-Empfehlung

Der Landesverband freie darstellende Künste Berlin empfiehlt in seiner Honoraruntergrenzen-Empfehlung 2.490 Euro/Monat mit bzw. 2.875 Euro/Monat ohne Mitgliedschaft und für Vorstellungen 250 Euro bzw. 280 Euro. Zudem sollten die Untergrenzen als Nettohonorare berechnen werden. Der Landesverband der Freien Theater in Sachsen liefert zusätzlich eine Berechnungshilfe (von 2017). Kultur Management Network widmet eine ganze Magazinausgabe dem Honorar.

#Publikationen #Beratung #Steuer- und Rechtsfragen

Umgang mit sexueller Belästigung und Gewalt

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes gibt in Was tun bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz? Leitfaden für Beschäftigte, Arbeitsgeber und Betriebsräte Tipps zum Umgang mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz und der Deutsche Bühnenverein hat einen wertebasierten Verhaltenskodex zur Prävention von sexuellen Übergriffen und Machtmissbrauch entwickelt.

Die neu geschaffene Vertrauensstelle Themis berät Betroffene von sexueller Belästigung und Gewalt und setzt sich für Prävention und Aufklärung in den Branchen Film, Fernsehen, Theater und Orchester ein. Thomas Schmidt analysierte 2019 in Macht und Struktur im Theater die strukturellen Bedingungen und Machtasymmetrie in deutschen Theatern.

#Publikationen

Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb

Die Kulturstiftung des Bundes liefert im Kompass für ökologisch nachhaltiges Produzieren im Kulturbereich anschauliche und vielseitige Hinweise zur verbesserten ökologischen Praxis. Zusammen mit On the move hat Julie’s Bicycle Grüne Mobilität. Ein Leitfaden zur ökologisch nachhaltigen Mobilität für die Darstellenden Künste veröffentlicht, im Green Dance Fact Sheet geben sie praxisnahe Tipps zur Nachhaltigkeit im Tanz und der Touring Guide ist ein Leitfaden im Zusammenhang mit Tourneen von Produktionen. touring artists liefert weitere Handbücher zum Thema Mobilität und Nachhaltigkeit, das Umweltbundesamt hat einen eigenen Leitfaden für die nachhaltige Organisation von Veranstaltungen herausgebracht und die neuseeländische Website von Zero Waste Events führt die User*innen in verschiedenen Schritten zur nachhaltigen Planung eines Events.

#Publikationen

Kulturelle Bildung

Performing Arts Programm Berlin hat ein anschauliches Handbuch herausgebracht: Zwischen Publikum und Bühne. Vermittlungsformate für die freien darstellenden Künste und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung informiert im Themenheft Wirksamkeit über Mitwirkung - Bündnisse und Projekte partizipativ und nachhaltig gestalten. ZAK NRW fordert: Sesam öffne dich! Über die Öffnung von Kulturinstitutionen und Nachwuchsförderung und sammelt Publikationen zu Diversität und Wettbewerben in der Kulturellen Bildung. Tanzbüro Berlin stellt von Künstler*innen entwickelte Formate der Tanzvermittlung vor.

Der Deutsche Kulturrat hat ein Positionspapier zur kulturellen Erwachsenenbildung sowie eine Stellungnahme zur Stärkung der Darstellende Künste für junges Publikum veröffentlicht, der Kulturrat NRW betont in seinem Positionspapier zur Kulturelle Bildung die Wichtigkeit eines landesweiten Gesamtkonzepts der Kulturellen Bildung in Nordrhein-Westfalen und die Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW fordert in Kommunale Gesamtkonzepte für Kulturelle Bildung: Kulturelle Bildung braucht Vernetzung!

#Publikationen #Tanzvermittlung

Audience Development

Kultur Management Network hat dem Audience Development und der Zielgruppenanalyse eine eigene Ausgabe gewidmet, im Rahmen eines IETM-Meetings fragte Goran Tomka "All we need is audience development?" und Birgit Mandel informiert über Kulturvermittlung, Kulturmanagement und Audience Development als Strategien für Kulturelle Bildung.

Thomas Renz anaylisiert den Status Quo der schwindenden Besucherzahlen in Nicht-BesucherInnen öffentlich geförderter Kulturveranstaltungen. Der Forschungsstand zur kulturellen Teilhabe in Deutschland, Dr. Vera Allmanritter schreibt ebenfalls über Nichtbesucher*innen als Themenfeld der Kultureinrichtungen und Katharina Jarzombek widmet sich Audience Development und Diversität.

#Publikationen

Folgen des Brexit für die Tanzszene

touring artists versammelt auf seiner Website detaillierte Informationen, u. a. zu Aufenthaltsrecht, Zoll und Visa, die sich mit den möglichen Folgen des Brexit für Künstler*innen befassen, und verweist auf entsprechende Anlaufstellen und Infoportale, die in diesem Zusammenhang weiterhelfen können. Die Staatsministerin für Kultur und Medien und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen klären ebenfalls über die Folgen des Brexit für die deutsche Kulturszene auf. Der Deutsche Kulturrat präsentiert alle bisherigen themenrelevanten Beiträge in seinen Publikationen und das Goethe Institut skizziert in Kultur in Zeiten der Unsicherheit den Wert von Kulturbeziehungen in Gesellschaften im Umbruch.

#Publikationen

Populismus und Rassismus

Das Goethe Institut listet eine Reihe von Statements verschiedener Autor*innen zu Populismus auf.

In der Publikation Alles nur Theater? Zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts gibt Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin konkrete Tipps zum Umgang mit rechten Veranstaltungsstörungen, öffentlichen Provokationen, Drohungen oder parlamentarischen Anfragen. Die Kollegen vom Bundesverband Mobile Beratung haben zudem ein Grundlagenpapier herausgebracht.

Im Interview mit dem Theater der Zeit spricht die Rechtsanwältin Sonja Laaser über einen differenzierten Umgang mit Rassismus sowie über Sensibilisierung und Aufklärung in Theatern.

#Publikationen #Beratung #Tanzvermittlung

PR & Marketing

Die Dokumentation des Workshops Erfolgreich kulturpolitisch kommunizieren mit Sören Fenner gibt wichtige Impulse für kulturpolitische Netzwerkarbeit vor Ort. Landesverband Freier Theater in Niedersachsen und Theaterhaus Hildesheim haben auf Deutsch, Englisch und Arabisch in der Fibel für Freies Theater Informationen zusammengestellt über Projektskizze, Kosten- und Finanzierungsplan, Förderlandschaft, Rechtliche Grundlagen und Kommunikation und der Bundesverband Freie Darstellende Künste versammelt in Kommunikation und Finanzierung viele Tipps zu u. a. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Kultur Management Network fokussiert sich in seinen Magazinen regelmäßig auf jeweils ein Thema wie Marketing, Public Relations und Richtig Schreiben.

#Publikationen

Diversität

Diversity Arts Culture ist eine in Berlin ansässige Konzeptions- und Beratungsstelle für Diversitätsentwicklung im Kulturbetrieb, um Kunst und Kultur für alle zugänglich zu machen. Die Website – auch in Gebärden- und leichter Sprache – gibt vielfältige Tipps zum Umgang mit Diskriminierung im Kulturalltag sowie Kooperationsmöglichkeiten zur Chancengleichheit für Institutionen. Peter Grabowski schreibt über Diversität in Kultur und Berichterstattung - das doppelte Defizit.

ZAK NRW präsentiert Ideen für die diversitätsorientierte Öffnung öffentlich geförderter Kulturinstitutionen, erste Ergebnisse über die dortige Rolle von Diversität und den Abschlussbericht von Heiner Barz über Diversität in Kunst und Kultur in Nordrhein-Westfalen. Gülay Gün gibt Tipps zu Diversity Management in Kunst & Kultur, Anke von Heyl betont die Notwendigkeit der Vielfalt in der Kunst und Ivana Pilic widmet sich der strategischen Planung von Partnerschaften für eine partizipative und diskriminierungskritische Kulturpraxis.

Konkrete Beispiele liefern die Dokumentation über die Entwicklung diversitätsorientierter Handlungskonzepte in den Kulturinstitutionen der Stadt Oberhausen und der Diversitätsentwicklungsplan des Ringlokschuppen Ruhr 2018 - 2021. In der Abschlusspublikation Workbook der ZAK werden die wichtigsten Ergebnisse und Erfahrungen im Feld der Diversität in Kultur und Kultureller Bildung und auf der Website die wichtigsten Publikationen über Diversität in der Kultur aufgeführt.

#Publikationen #Beratung

#Publikationen

Unter #Publikationen ist Fachliteratur zu unterschiedlichen Themen aufgelistet, die verschiedene Institutionen kostenlos als Download-PDF zur Verfügung stellen. Diese Sammlung wird von uns stetig ergänzt. Für Korrekturen, Anmerkungen und weitere Tipps freuen wir uns über eine Mail an nrw(at)landesbuerotanz.de.

#Publikationen

Freie Szene in Deutschland

Die Initiative Bundesforum von Bundesverband Freie Darstellende Künste und Fonds Darstellende Künste präsentiert in der Dokumentationsbroschüre u. a. Ergebnisse und Handlungsempfehlungen für die bundesweite Freie Szene der Darstellende Künste. Performing Arts Programm Berlin stellt in Freies Arbeiten. Kollektiv, vernetzt, solidarisch - Ein Handbuch zu Arbeitsstrukturen in den freien darstellenden Künsten zweisprachig verschiedene Arbeitsmodelle und freier Zusammenarbeit und juristisches Grundlagenwissen vor. Der Bundesverband Freie Darstellende Künste analysiert in Was das freie Theater bewegt die freien darstellende Künste in Deutschland in Porträts und Interviews und Aron Weigl stellt Freie darstellende Künste und Kulturelle Bildung im Spiegel der bundesweiten Förderstrukturen vor.

#Publikationen

Kinder- und Jugendtheater in Deutschland

Im Bericht zur Lage des Kinder- und Jugendtheaters bilden Thomas Renz / ASSITEJ e. V. erstmals und umfassend die Strukturen der Spielstätten der Darstellenden Künste für junges Publikum in Deutschland ab und der Kulturrat NRW betont in seinem Positionspapier zur Kulturelle Bildung die Wichtigkeit eines landesweiten Gesamtkonzepts der Kulturellen Bildung NRW. Wer spricht? Rechercheorientierung im Kinder- und Jugendtheater des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland dokumentiert den Teilhabeprozess von Kindern und Jugendlichen.

#Publikationen #Tanzvermittlung

Engagements internationaler Tanzschaffender

Die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger informiert im Leitfaden für ausländische Theaterschaffende mit befristeten Engagements in Deutschland über Vertragsarten, Arbeitserlaubnis, Sozialversicherung und Steuern. visumPOINT und touring artists beantworten Fragen zu Einreise und Aufenthalt bei internationalen künstlerischen Tätigkeiten. Über Engagements geflüchteter Künstler*innen gibt ebenfalls touring artists Auskunft auf seiner Website und IETM in Everybody wants a refugee on stage. Carmen Mörsch betitelt ihre Publikation mit Refugees sind keine Zielgruppe und Gernot Wolfram fordert einen angemessenen Umgang mit der Flüchtlingsthematik im Kulturmanagement.

#Publikationen

Tanzszene in Berlin, Deutschland und weltweit

Der Abschlussbericht des Runden Tischs Tanz in Berlin kennzeichnet diesen als modellhaften, partizipativ gestalteten Prozess zwischen Kulturpolitik, Verwaltung und Tanzszene zur Weiterentwicklung der Kunstsparte Tanz in Berlin und Esther Slevogt / IETM geben in Performing Arts in the Federal Republic of Germany einen kurzen Einblick in die deutsche Tanz- und Theaterlandschaft. Mehr über die Tanz- und Theaterszene Deutschlands bietet das Goethe Institut.
Chris Keulemans untersucht zusammen mit „Kunstenpunt“ - Flanders Arts Institute - wichtige Knotenpunkte neu-urbaner Kreativität. Die UNESCO gibt Einblicke in die verfehlte Verbesserung der Lage der Künstler*innen weltweit.

#Publikationen

Inklusion

Susanne Keuchel schreibt zur Diskussion der Begriffe Diversität und Inklusion in der Kulturellen Bildung und Barbara Brokamp plädiert für Inklusion als Aufgabe und Chance für Alle. Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung informiert in Seid ihr alle da? Bildungsbündnisse diversitätsbewusst gestalten über Inklusion in der Kulturellen Bildung und der Deutsche Kulturrat über Inklusion in Kultur und Medien. Angela Müller-Giannetti und Lis Marie Diehl verdeutlichen Diversität im Kunst- und Kulturbetrieb: KünstlerInnen mit Behinderungen sichtbar machen anhand eines praktischen Programms und Nathalie Mälzer schreibt über den Einsatz von Lautsprache, Übertitel und Gebärdensprache in Inszenierungen.

#Publikationen #Tanzvermittlung

Steuer & Recht

Auf ihrer Website bietet die Rechtsanwältin Sonja Laaser kompakte Informationen zu unter anderem Vertrags- und Arbeitsrecht, wie Ausfallhonorar bei Absage der Vorstellung, Vereinbarung über Gastspielverträge, Hospitanz und Mindestlohn, Minijobs, Checkliste zur Ausländersteuer. Ab 2020 wird übrigens die Kleinunternehmerregelung von 17.500 auf 22.000 Euro des Vorjahresumsatz angehoben und gilt damit rückwirkend für das Jahr 2019. "Theaterrecht" heißt das Handbuch für Theatermacher von Christoph Nix, das 2019 bei Theater der Zeit erschienen ist.

Der Landesverband Freie Theater in Niedersachsen informiert in seiner Fibel für Freies Theater auf Deutsch, Englisch und Arabisch zu unterschiedlichen Themen wie Rechtliche Grundlagen, Kommunikation, Kosten- und Finanzierungsplan und Mustervertrag und das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat liefert Steuertipps für Künstlerinnen und Künstler. touring artists liefert Informationen zu aktuellen Gesetzesänderungen.

#Publikationen #Steuer- und Rechtsfragen

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