Mittelzentren Tanz / Performance

Künftig erhalten sechs statt vier Spielstätten für zeitgenössische Tanz- und Performancekunst eine besondere Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen. Ab Juli 2019 erhalten die Spielstätten für diese Funktion über drei Jahre jeweils 30.000 Euro jährlich.

Nordrhein-Westfalen hat eine kraftvolle und vielfältige Performance- und Tanzszene. Verantwortlich dafür sind neben den großen freien Produktionszentren PACT Zollverein in Essen und dem tanzhaus nrw in Düsseldorf insbesondere die Mittelzentren Tanz. Sie bieten Raum für künstlerische Experimente und sind Anknüpfungspunkte eines internationalen Netzwerkes. Künftig treiben sechs herausragende interdisziplinäre Produktions- und Präsentationsorte die Entwicklung der performativen Kunst im Land voran“, sagte Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Neu in der Mittelzentren-Förderung sind die TanzFaktur Köln und das Maschinenhaus in Essen. Eine Fortsetzung der Förderung als Mittelzentrum erhalten das Theater im Pumpenhaus in Münster, der Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim an der Ruhr, das Kulturzentrum Fabrik Heeder in Krefeld und das theaterimballsaal gemeinsam mit der Brotfabrik in Bonn.

Der Jury gehörten Miriam Barhoum (Bundeskunsthalle Bonn), Olivia Ebert (Festival FAVORITEN 2018), Bettina Milz (Ministerium für Kultur und Wissenschaft), Wilma Renfordt (Impulse Theater Festival) und Gregor Runge (Theater Bremen) an. Das Verfahren wurde vom nrw landesbuero tanz koordiniert.

Weitere Informationen in der Pressemitteilung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

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