Profil

Das nrw landesbuero tanz e. V. ist Informationszentrum, Vernetzungsstelle und Ansprechpartner für die professionelle zeitgenössische Tanzszene in Nordrhein-Westfalen. Es ist u. a. Veranstalter und Träger von DYNAMO - Junge Tanzplattform NRW (jährlich), des Festivals tanz nrw (biennal) und der internationalen tanzmesse nrw (biennal), in 2026 von internationales tanzmeeting.

Weitere Informationen

nrw landesbuero tanz e. V.
is an information and networking centre and contact point for the professional contemporary dance scene in North Rhine-Westphalia. It gives dance public visibility and opens up diversity-related approaches to dance. It is the organiser of DYNAMO - Junge Tanzplattform NRW (annual), the festival tanz nrw (biennial) and the internationale tanzmesse nrw (biennial), in 2026 of internationales tanzmeeting.

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Unser Austausch- und Beratungsangebot


23. April, 7. & 28. Mai

tanz.sprechstunde, online
Konzentrierte 15 Minuten-Beratung
Individueller Austausch mit jemandem aus dem Team des nrw landesbuero tanz

27. April
tanz.büro #8, Köln

Vom Antragstext zum Publikumsteaser
Austausch mit Kerstin Rosemann

13. – 15. Mai
LEAP, Remscheid
Masterclass Tanzvermittlung mit Jo Parkes

Laufend: Peer-to-Peer-Onlineberatung
Distribution und (inter-)nationale Vernetzung mit Produzentin und Dozentin Katja Sonnemann
Feedback in der Projektentwicklung mit Dramaturg Matthias Quabbe
Antragsberatung mit Kulturmanagerin Katharina von Wilcke

#Unser Angebot

Aktualisierte rechtskräftige und kommentierte Musterverträge für die Kulturszene

Das nrw landesbuero tanz ist seit seiner Gründung Teil des stetig wachsenden Vertragspools der Berliner Kanzlei Laaser & Rhotert, dem mittlerweile fast 30 bundesweite Tanzbüros und Landesverbände angehören. Anfang des Jahres wurden die Musterverträge (auch in Englisch erhältlich) aktualisiert. Tanzschaffende aus NRW können diese kostenlos bei uns anfordern. Weitere Informationen dazu in unserer Infothek unter dem Stichwort “Musterverträge”.

#Unser Angebot

Das nrw landesbuero tanz ist Veranstalter / Träger dieser Projekte:

internationales tanzmeeting


Festival tanz nrw


DYNAMO – Junge Tanzplattform NRW

Angie Hiesl + Roland Kaiser: Performer:in gesucht

Angie Hiesl + Roland Kaiser suchen kurzfristig eine:n Performer:in für das Projekt NO GO zu den Themen Ausgrenzung und Diskriminierung. Körperliche Einschränkungen sind kein Ausschlusskriterium. Audition: Ende April, Proben- und Aufführungszeitraum: Mai bis Ende Juli 2026.

#Open Calls

MKW: 3 Millionen Euro zusätzlich für Honoraruntergrenzen

Seit Anfang des Jahres sind Mindesthonorare für freie Künstler:innen Voraussetzung für eine Landesförderung. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW) stellt nun zusätzlich drei Millionen Euro bereit, um steigende Kosten abzufedern und eine faire Bezahlung flächendeckend zu sichern.

#Kulturpolitik #Updates

Creative Europe: 150 Kulturprojekte werden gefördert

Die Europäische Kommission hat den Förderaufruf European Cooperation Projects 2026 im Programm Creative Europe gestartet. Mit rund 60 Mio. Euro sollen etwa 150 Kulturprojekte unterstützt werden, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, die Mobilität von Künstler:innen und innovative Praktiken im Kultursektor fördern. Bewerbungsfrist: 5. Mai 2026

#Open Calls

Beethovenfest Bonn: Fellowship 2027

Das Beethovenfest Bonn sucht mit dem Fellowship 2027 Künstler:innen-Persönlichkeiten (im Ausnahmefall auch ein Kollektiv), die neue Wege in klassischer und zeitgenössischer Musik beschreiten – mit Abschlusspräsentation im Beethovenfest 2027. Die Ausschreibung ist interdisziplinär angelegt, ein konkreter Bezug auf musikalisches Arbeiten wird aber vorausgesetzt. Möglich wäre beispielsweise eine Bewerbung als Tänzer:in oder Choreograf:in mit Einbeziehung von Livemusik. Bewerbungsfrist: 30. April 2026

#Open Calls

Nachruf auf VA Wölfl: Ein radikaler Bilddenker des Tanzes

Der Choreograf, Fotograf und bildende Künstler VA Wölfl ist am 1. März 2026 im Alter von 82 Jahren in Heiligenhaus bei Düsseldorf gestorben. Mit ihm verliert Nordrhein-Westfalen eine der eigenwilligsten Stimmen des zeitgenössischen Tanzes.

Geboren 1943 im französischen Rouen, kam Wölfl über die bildende Kunst zur Bühne. Er studierte Malerei bei Oskar Kokoschka in Salzburg und Fotografie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Mitte der 1980er Jahre gründete er gemeinsam mit der Choreografin Wanda Golonka die Düsseldorfer Kompanie Neuer Tanz.

Über Jahrzehnte entwickelte Wölfl mit seinem Ensemble im Marstall von Schloss Benrath Arbeiten, die sich konsequent jeder Einordnung entzogen. Tanz, Performance, Fotografie, Film und bildende Kunst verbanden sich zu präzisen, oft radikal reduzierten Bühnenbildern. Statt virtuoser Bewegung interessierten ihn Körper als Teil eines visuellen Gefüges – als Material, als Bild im Raum. Von Düsseldorf aus gingen diese Arbeiten um die Welt: Festivals und Gastspiele führten die Kompanie durch Europa, Amerika und Asien. Zugleich blieb der Marstall über viele Jahre ein besonderer Produktionsort der freien Szene in NRW – ein Ort konzentrierter Arbeit jenseits institutioneller Routinen.

Mit VA Wölfl verliert die Tanzlandschaft einen Künstler, der sich nie um Anpassung bemühte. Seine Stücke waren keine gefälligen Bühnenereignisse, sondern künstlerische Versuchsanordnungen – sie bleiben als eigenwillige Bilder im Gedächtnis einer Kunstform, die er über Jahrzehnte hinweg erweitert hat.

#Updates

Warnung: Instagram-Musikbibliothek für Kulturinstitutionen

Die Initiative Kultur Kommunikation warnt: Aktuell werden viele Accounts wegen Musik in Kurzvideos auf Instagram, Facebook & Co. abgemahnt – teils mit Forderungen im vier- bis fünfstelligen Bereich. Während die Instagram-Musikbibliothek privat genutzt werden darf, gilt diese Lizenz nicht für Kulturinstitutionen. Worauf sollten Veranstalter und Einrichtungen jetzt achten? Diese und weitere Meldungen zu diesem Thema unter dem Stichwort Kommunikation / Social Media in der Infothek.

#Updates

Köln: „Künstlerische Produktion aus behinderter Perspektive“

Vom 7. bis 10. Mai 2026 lädt Un-Label in Köln zum internationalen Labor mit Expert:innen – Dr. Kate Marsh / Graeae Theatre Company, Eyk Kauly / Künstlerischer Leiter des Deutschen Gehörlosentheaters und Jo Verrent / Leitung von Unlimited – ein. Im Fokus: Wie prägen gelebte Behinderungserfahrungen künstlerische Praxis? Und welches Potenzial steckt in Disabled Leadership? Kosten: Unkostenbeitrag, inklusive Unterkunft und Vollverpflegung – nach Selbsteinschätzung.

#Seminare

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