Profil

Das nrw landesbuero tanz e. V. ist Informationszentrum, Vernetzungsstelle und Ansprechpartner für die professionelle zeitgenössische Tanzszene in Nordrhein-Westfalen. Es ist u. a. Veranstalter und Träger von DYNAMO - Junge Tanzplattform NRW (jährlich), des Festivals tanz nrw (biennal) und der internationalen tanzmesse nrw (biennal), in 2026 von internationales tanzmeeting.

Weitere Informationen

nrw landesbuero tanz e. V. is an information and networking centre and contact point for the professional contemporary dance scene in North Rhine-Westphalia. It gives dance public visibility and opens up diversity-related approaches to dance. It is the organiser of DYNAMO - Junge Tanzplattform NRW (annual), the festival tanz nrw (biennial) and the internationale tanzmesse nrw (biennial), in 2026 of internationales tanzmeeting.

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Förderprogramm für freie zeitgenössische Tanzensembles aus NRW

#Open Calls

Unser Austausch- und Beratungsangebot


2
7. April
tanz.büro #8, Köln

Vom Antragstext zum Publikumsteaser
Austausch mit Kerstin Rosemann

7. & 28. Mai
tanz.sprechstunde, online
Konzentrierte 15 Minuten-Beratung
Individueller Austausch mit jemandem aus dem Team des nrw landesbuero tanz

13. – 15. Mai
LEAP, Remscheid
Masterclass Tanzvermittlung mit Jo Parkes

Laufend: Peer-to-Peer-Onlineberatung
Distribution und (inter-)nationale Vernetzung mit Produzentin und Dozentin Katja Sonnemann
Feedback in der Projektentwicklung mit Dramaturg Matthias Quabbe
Antragsberatung mit Kulturmanagerin Katharina von Wilcke

#Unser Angebot

Festival tanz nrw: Produktionsleitung gesucht

Im nrw landesbuero tanz wird für den Zeitraum Juni 2026 bis Juni 2027 eine Produktionsleitung (d/w/m) für das Festival tanz nrw 27 (20 Wochenstunden) gesucht. Die Produktionsleitung steuert und realisiert alle zentralen organisatorischen, kommunikativen und administrativen Prozesse des Festivals – von der Planung bis zur Nachbereitung. Hierfür suchen wir eine kommunikationsstarke, strukturierte Persönlichkeit, die diese Aufgabe in Zusammenarbeit dem Team des Festival tanz nrw wahrnimmt. Die Arbeitszeit beträgt durchschnittlich ca. 20 Stunden pro Woche. Je nach Projektphase kann diese Stundenzahl jedoch vorübergehend variieren. Die Stelle ist befristet bis zum 30. Juni 2027. Dienstort ist Köln. Bewerbungsfrist: 18. Mai 2026

#Jobs

Das nrw landesbuero tanz ist Veranstalter / Träger dieser Projekte:

internationales tanzmeeting


Festival tanz nrw


DYNAMO – Junge Tanzplattform NRW

Gut 1,1 Millionen Euro mehr für Freie Darstellende Künste

Seit Januar 2026 gelten bei der Bezahlung von freien Künstler:innen in NRW in allen Sparten Honoraruntergrenzen, sobald das Land mit einem Cent an der Förderung
beteiligt ist. Nun stellt das hiesige Kulturministerium 3 Millionen Euro bereit, um die Mehrkosten abzufedern und faire Bezahlung für Künstler:innen zu sichern. Aus einer Liste der Gesamtverteilerung wird deutlich, dass mit rund 1,1 Millionen Euro die Freien Darstellenden Künste stark profitieren – ein wichtiges Signal für die freie NRW-Szene.

#Updates

KulturFörderRadar – digitale Veranstaltungsreihe über Fördermöglichkeiten

Die Stadt Köln stellt in der digitale Veranstaltungsreihe KulturFörderRadar jeden ersten Montag im Monat von 15 bis 16 Uhr eine Förderinstitution mit ihrem aktuellen Förderangebot vor. Im Fokus: Zielgruppen, Antragsvoraussetzungen und die Möglichkeit, den Fördermittelgeber:innen direkt Fragen zu stellen. Nächste Termine: 4. Mai 2026 (Kunststiftung NRW), 1. Juni 2026 (Ulla Egbringhoff / Kunstsalon Stiftung) und 6. Juli 2026 (Vera Schöpfer NRW KULTURsekretariat).

    #Open Calls #Förderung

    Kunsthaus Helleweg: Residenz

    Das Kunsthaus Helleweg, ein ehemaliger Bauernhof im ostwestfälischen Versmold, bietet vom 17. August bis zum 7. September 2026 das ergebnisoffene und interdisziplinäre Residenzprogramm 2900m² an. Angesprochen sind Künstler:innen aus den Bereichen Performance, Tanz, Medienkunst und Musik an der Schwelle zur Professionalität, um zu recherchieren und zu experimentieren. Pro Person gibt es eine pauschale Aufwandsentschädigung von 1.500 Euro für den dreiwöchigen Residenzaufenthalt, ein Honorar von 360 Euro für die Präsentation beim Abschlussfest sowie Fahrtkosten. In diesem Jahr sind zwei von fünf Plätzen explizit für Bewerber:innen aus Westfalen-Lippe vorgesehen. Bewerbungsfrist: 17. Mai 2026 English Open Call

    #Open Calls

    Creative Europe: 150 Kulturprojekte werden gefördert

    Die Europäische Kommission hat den Förderaufruf European Cooperation Projects 2026 im Programm Creative Europe gestartet. Mit rund 60 Mio. Euro sollen etwa 150 Kulturprojekte unterstützt werden, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, die Mobilität von Künstler:innen und innovative Praktiken im Kultursektor fördern. Bewerbungsfrist: 5. Mai 2026

    #Open Calls

    MKW: 3 Millionen Euro zusätzlich für Honoraruntergrenzen

    Seit Anfang des Jahres sind Mindesthonorare für freie Künstler:innen Voraussetzung für eine Landesförderung. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW) stellt nun zusätzlich drei Millionen Euro bereit, um steigende Kosten abzufedern und eine faire Bezahlung flächendeckend zu sichern.

    #Kulturpolitik #Updates

    Nachruf auf VA Wölfl: Ein radikaler Bilddenker des Tanzes

    Der Choreograf, Fotograf und bildende Künstler VA Wölfl ist am 1. März 2026 im Alter von 82 Jahren in Heiligenhaus bei Düsseldorf gestorben. Mit ihm verliert Nordrhein-Westfalen eine der eigenwilligsten Stimmen des zeitgenössischen Tanzes.

    Geboren 1943 im französischen Rouen, kam Wölfl über die bildende Kunst zur Bühne. Er studierte Malerei bei Oskar Kokoschka in Salzburg und Fotografie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Mitte der 1980er Jahre gründete er gemeinsam mit der Choreografin Wanda Golonka die Düsseldorfer Kompanie Neuer Tanz.

    Über Jahrzehnte entwickelte Wölfl mit seinem Ensemble im Marstall von Schloss Benrath Arbeiten, die sich konsequent jeder Einordnung entzogen. Tanz, Performance, Fotografie, Film und bildende Kunst verbanden sich zu präzisen, oft radikal reduzierten Bühnenbildern. Statt virtuoser Bewegung interessierten ihn Körper als Teil eines visuellen Gefüges – als Material, als Bild im Raum. Von Düsseldorf aus gingen diese Arbeiten um die Welt: Festivals und Gastspiele führten die Kompanie durch Europa, Amerika und Asien. Zugleich blieb der Marstall über viele Jahre ein besonderer Produktionsort der freien Szene in NRW – ein Ort konzentrierter Arbeit jenseits institutioneller Routinen.

    Mit VA Wölfl verliert die Tanzlandschaft einen Künstler, der sich nie um Anpassung bemühte. Seine Stücke waren keine gefälligen Bühnenereignisse, sondern künstlerische Versuchsanordnungen – sie bleiben als eigenwillige Bilder im Gedächtnis einer Kunstform, die er über Jahrzehnte hinweg erweitert hat.

    #Updates

    Warnung: Instagram-Musikbibliothek für Kulturinstitutionen

    Die Initiative Kultur Kommunikation warnt: Aktuell werden viele Accounts wegen Musik in Kurzvideos auf Instagram, Facebook & Co. abgemahnt – teils mit Forderungen im vier- bis fünfstelligen Bereich. Während die Instagram-Musikbibliothek privat genutzt werden darf, gilt diese Lizenz nicht für Kulturinstitutionen. Worauf sollten Veranstalter und Einrichtungen jetzt achten? Diese und weitere Meldungen zu diesem Thema unter dem Stichwort Kommunikation / Social Media in der Infothek.

    #Updates

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