Aktuelles

Förderprogramm für freie zeitgenössische Tanzensembles aus NRW

#Open Calls

Unser Austausch- und Beratungsangebot


13. – 15. Mai

LEAP, Remscheid
Masterclass Tanzvermittlung mit Jo Parkes

18. Mai
tanz.büro #9, Köln
Produktionsverträge: Vom Deal zum Dokument 

Austausch mit Heike Lehmke

28. Mai
tanz.sprechstunde, online
Konzentrierte 15 Minuten-Beratung
Individueller Austausch mit jemandem aus dem Team des nrw landesbuero tanz

30. Mai
JeKits-Fortbildung, Duisburg

Diversity und Partizipation in der JeKits-Praxis leben: Grundlagen, Reflexion und Transfer

Laufend: Peer-to-Peer-Onlineberatung
Distribution und (inter-)nationale Vernetzung mit Produzentin und Dozentin Katja Sonnemann
Feedback in der Projektentwicklung mit Dramaturg Matthias Quabbe
Antragsberatung mit Kulturmanagerin Katharina von Wilcke

#Unser Angebot

Gut 1,1 Millionen Euro mehr für Freie Darstellende Künste

Seit Januar 2026 gelten bei der Bezahlung von freien Künstler:innen in NRW in allen Sparten Honoraruntergrenzen, sobald das Land mit einem Cent an der Förderung
beteiligt ist. Nun stellt das hiesige Kulturministerium 3 Millionen Euro bereit, um die Mehrkosten abzufedern und faire Bezahlung für Künstler:innen zu sichern. Aus einer Liste der Gesamtverteilerung wird deutlich, dass mit rund 1,1 Millionen Euro die Freien Darstellenden Künste stark profitieren – ein wichtiges Signal für die freie NRW-Szene.

#Updates

Festival tanz nrw: Produktionsleitung gesucht

Im nrw landesbuero tanz wird für den Zeitraum Juni 2026 bis Juni 2027 eine Produktionsleitung (d/w/m) für das Festival tanz nrw 27 (20 Wochenstunden) gesucht. Die Produktionsleitung steuert und realisiert alle zentralen organisatorischen, kommunikativen und administrativen Prozesse des Festivals – von der Planung bis zur Nachbereitung. Hierfür suchen wir eine kommunikationsstarke, strukturierte Persönlichkeit, die diese Aufgabe in Zusammenarbeit dem Team des Festival tanz nrw wahrnimmt. Die Arbeitszeit beträgt durchschnittlich ca. 20 Stunden pro Woche. Je nach Projektphase kann diese Stundenzahl jedoch vorübergehend variieren. Die Stelle ist befristet bis zum 30. Juni 2027. Dienstort ist Köln. Bewerbungsfrist: 18. Mai 2026

#Jobs

Köln: Fortbildung zu Prävention gegen (sex.) Gewalt

Wie schaffen wir sichere Räume für Kinder und Jugendliche im Tanz? Das nrw landesbuero tanz lädt Tanzvermittler:innen am 22. Juni im FWT Köln zur Fortbildung Sichere Räume in der Tanzvermittlung - Praxistools für Prävention und Intervention gegen (sex.) Gewalt ein. Kulturvermittlerin Rahel Steffen erarbeitet mit Teilnehmer:innen Präventions- und Interventionsstrategien für den Projektalltag anhand von Fallbeispielen und praktischen Übungen. Die Fortbildung findet im Rahmen des Rechte- und Schutzkonzept-Prozesses des nrw landesbuero tanz statt und wird gefördert durch Start2Act. Die Teilnahme ist kostenfrei, Getränke und kleiner Imbiss sind vorhanden. Um Voranmeldung wird gebeten: tanzvermittlung@landesbuerotanz.de

#Unser Angebot #Seminare

KulturFörderRadar – digitale Veranstaltungsreihe über Fördermöglichkeiten

Die Stadt Köln stellt in der digitale Veranstaltungsreihe KulturFörderRadar jeden ersten Montag im Monat von 15 bis 16 Uhr eine Förderinstitution mit ihrem aktuellen Förderangebot vor. Im Fokus: Zielgruppen, Antragsvoraussetzungen und die Möglichkeit, den Fördermittelgeber:innen direkt Fragen zu stellen. Nächste Termine: 4. Mai 2026 (Kunststiftung NRW), 1. Juni 2026 (Ulla Egbringhoff / Kunstsalon Stiftung) und 6. Juli 2026 (Vera Schöpfer NRW KULTURsekretariat).

    #Open Calls #Förderung

    Kunsthaus Helleweg: Residenz

    Das Kunsthaus Helleweg, ein ehemaliger Bauernhof im ostwestfälischen Versmold, bietet vom 17. August bis zum 7. September 2026 das ergebnisoffene und interdisziplinäre Residenzprogramm 2900m² an. Angesprochen sind Künstler:innen aus den Bereichen Performance, Tanz, Medienkunst und Musik an der Schwelle zur Professionalität, um zu recherchieren und zu experimentieren. Pro Person gibt es eine pauschale Aufwandsentschädigung von 1.500 Euro für den dreiwöchigen Residenzaufenthalt, ein Honorar von 360 Euro für die Präsentation beim Abschlussfest sowie Fahrtkosten. In diesem Jahr sind zwei von fünf Plätzen explizit für Bewerber:innen aus Westfalen-Lippe vorgesehen. Bewerbungsfrist: 17. Mai 2026 English Open Call

    #Open Calls

    MKW: 3 Millionen Euro zusätzlich für Honoraruntergrenzen

    Seit Anfang des Jahres sind Mindesthonorare für freie Künstler:innen Voraussetzung für eine Landesförderung. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW) stellt nun zusätzlich drei Millionen Euro bereit, um steigende Kosten abzufedern und eine faire Bezahlung flächendeckend zu sichern.

    #Kulturpolitik #Updates

    Nachruf auf VA Wölfl: Ein radikaler Bilddenker des Tanzes

    Der Choreograf, Fotograf und bildende Künstler VA Wölfl ist am 1. März 2026 im Alter von 82 Jahren in Heiligenhaus bei Düsseldorf gestorben. Mit ihm verliert Nordrhein-Westfalen eine der eigenwilligsten Stimmen des zeitgenössischen Tanzes.

    Geboren 1943 im französischen Rouen, kam Wölfl über die bildende Kunst zur Bühne. Er studierte Malerei bei Oskar Kokoschka in Salzburg und Fotografie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Mitte der 1980er Jahre gründete er gemeinsam mit der Choreografin Wanda Golonka die Düsseldorfer Kompanie Neuer Tanz.

    Über Jahrzehnte entwickelte Wölfl mit seinem Ensemble im Marstall von Schloss Benrath Arbeiten, die sich konsequent jeder Einordnung entzogen. Tanz, Performance, Fotografie, Film und bildende Kunst verbanden sich zu präzisen, oft radikal reduzierten Bühnenbildern. Statt virtuoser Bewegung interessierten ihn Körper als Teil eines visuellen Gefüges – als Material, als Bild im Raum. Von Düsseldorf aus gingen diese Arbeiten um die Welt: Festivals und Gastspiele führten die Kompanie durch Europa, Amerika und Asien. Zugleich blieb der Marstall über viele Jahre ein besonderer Produktionsort der freien Szene in NRW – ein Ort konzentrierter Arbeit jenseits institutioneller Routinen.

    Mit VA Wölfl verliert die Tanzlandschaft einen Künstler, der sich nie um Anpassung bemühte. Seine Stücke waren keine gefälligen Bühnenereignisse, sondern künstlerische Versuchsanordnungen – sie bleiben als eigenwillige Bilder im Gedächtnis einer Kunstform, die er über Jahrzehnte hinweg erweitert hat.

    #Updates

    Warnung: Instagram-Musikbibliothek für Kulturinstitutionen

    Die Initiative Kultur Kommunikation warnt: Aktuell werden viele Accounts wegen Musik in Kurzvideos auf Instagram, Facebook & Co. abgemahnt – teils mit Forderungen im vier- bis fünfstelligen Bereich. Während die Instagram-Musikbibliothek privat genutzt werden darf, gilt diese Lizenz nicht für Kulturinstitutionen. Worauf sollten Veranstalter und Einrichtungen jetzt achten? Diese und weitere Meldungen zu diesem Thema unter dem Stichwort Kommunikation / Social Media in der Infothek.

    #Updates

    Aktualisierte rechtskräftige und kommentierte Musterverträge für die Kulturszene

    Das nrw landesbuero tanz ist seit seiner Gründung Teil des stetig wachsenden Vertragspools der Berliner Kanzlei Laaser & Rhotert, dem mittlerweile fast 30 bundesweite Tanzbüros und Landesverbände angehören. Anfang des Jahres wurden die Musterverträge (auch in Englisch erhältlich) aktualisiert. Tanzschaffende aus NRW können diese kostenlos bei uns anfordern. Weitere Informationen dazu in unserer Infothek unter dem Stichwort “Musterverträge”.

    #Unser Angebot

    Für Frauen* und FLINTA: BURNING ISSUES ACADEMY

    Die BURNING ISSUES ACADEMY von Save the world e. V. fördert Frauen* und FLINTA auf ihrem Weg in Führungspositionen im Theater. Ob bei der Vorbereitung auf Leitungsaufgaben, dem Überwinden der „gläsernen Decke“, dem Umgang mit toxischer Männlichkeit im Probenalltag, der Verhandlung fairer Gagen oder der beruflichen Neuorientierung – das kollegiale Coaching bietet praxisnahe, diskrete Unterstützung. Wer sich informieren und gezielt in die Karriere investieren möchte, kann ab sofort ein digitales Beratungsgespräch auf der Website buchen.

    #Open Calls

    Medienspiegel über Tanz im Depot in Köln

    nachkritik.de: Köln: Pläne für Schauspiel-Interimsspielstätte Depot (4. Mai 2026)
    tanz: Ausgeträumt (März 2026)
    Stadtrevue: Das Ungehagen im Depot (März 2026, nur in Print)
    Kölner Stadt-Anzeiger: Musical statt Tanz – „Wir machen uns wieder einmal lächerlich“ (2. Januar 2026, Paywall)
    WDR Westart: Streit um Zukunft der Kölner Theaterbühnen (28. Januar 2026)
    Kölner Stadt-Anzeiger: Das Depot wird Musicalstandort (27. Januar 2026, Paywall)
    Kölner Stadt-Anzeiger: Statt Ballett wird jetzt gekickt (24. Januar 2026, nur in Print)
    kultur.west: Das Kölner Tanz-Desaster (29. Januar 2025)
    Kölner Stadt-Anzeiger: Ratsbeschluss. Köln soll wieder Tanzstadt werden – Depot bleibt bestehen (15. Juni 2023)

    #Kulturpolitik #Updates

    internationales tanzmeeting: Das Share Board ist geöffnet

    Der Auftakt unserer digitalen Veranstaltungsreihe internationales tanzmeeting am 11. Februar 2026 mit NRW meets… International Dance #1 Take it on tour - Produktive Netzwerke für internationale Distribution ist mit über 80 internationalen Gästen gut vernetzt gestartet. Eine kompakte Zusammenfassung findet ihr auf unserem Share Board. Dort könnt ihr auch Gespräche zu Themen beginnen, die eure internationale Arbeit betreffen, eure Erfahrungen teilen und euch mit Kolleg:innen weltweit vernetzen. Bleibt vernetzt!

    #Unser Angebot

    Stellungnahme zum Umgang mit der Spielstätte "Depot" in Köln

    Mit großer Irritation nehmen wir die Mitteilung aus der Sondersitzung des Bühnenausschusses vom 23. Januar 2026 zur Kenntnis: Das Depot im Kölner Stadtteil Mülheim soll entgegen der weiterhin gültigen Ratsbeschlusslage nicht zu einem Haus für Tanz und Performance entwickelt werden, sondern künftig als Musical-Standort dienen. Die Folgen wären gravierend: Das Depot verliert sein Profil als Ort zeitgenössischer Bühnenkunst, das geplante Kooperationsmodell von freier Szene und städtischen Bühnen wird aufgegeben, die Perspektive einer Tanzkompanie und guter Produktionsbedingungen für größere freie Ensembles ist verspielt. Förderprogramme des Landes sind nicht reaktivierbar, jahrelanges Engagement wird entwertet, kulturpolitische Zusagen werden nicht umgesetzt.

    Stillstand statt Perspektive: Tanzstadt Köln hat keine Zukunft (gesamte Stellungnahme)

    #Unser Angebot #Kulturpolitik #Updates

    Trailer DYNAMO - junge Tanzplattform NRW 2025

    Der Trailer zu DYNAMO - junge Tanzplattform NRW 2025 ist online. Filmkünstler Michael Maurissens hat das Festival für Kinder und Jugendliche filmisch begleitet. Hier gibt es einen Einblick in die Festivaltage vom 26. bis 29. November 2025 bei PACT Zollverein.

    Trailer Dynamo

    #Unser Angebot

    LWL-Kulturfonds

    Der LWL-Kulturfonds fördert Projekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Tanz, Heimatpflege, Literatur, Theater, Film und landeskundliche Forschung. Zentrales Kriterium ist ein Bezug zu Westfalen. Gefördert werden Projekte wie beispielsweise Konzerte, Festivals, Lesungen, Aufführungen, Workshop-Formate oder Wiederaufnahmen. Mit der Projektförderung können maximal 10.000 Euro beantragt werden. Antragstellung ab 1. Januar 2026 für Projekte, die ab 1. Juli 2026 beginnen.

    #Open Calls

    Studie: Tanz lässt Gehirne langsamer altern

    Gehirne von Tänzer:innen sind im Durchschnitt sieben Jahre jünger als diejenigen von vergleichbaren Personen, die nicht kreativ sind. Das zeigt eine kürzlich veröffentlichte internationale Studie der Universidad Adolfo Ibañez aus Santiago de Chile. Je höher das Fachwissen und die Leistungsfähigkeit, desto größer war die Verzögerung des Gehirnalters.

    #Updates

    tanz.card.campus: Vergünstigter Eintritt für Tanzstudierende

    Das nrw landesbuero tanz, die Tanzhochschulen in NRW und die hiesigen Spielstätten, die Tanz präsentieren, kooperieren erstmalig mit der tanz.card.campus: Bei Vorlage erhalten Tanz-Studierende seit Januar 2023 ermäßigte Tickets zwischen 5 und 8 Euro für Tanzvorstellungen an den Abendkassen der Partnerspielstätten in Nordrhein-Westfalen. Sie ist nicht übertragbar und wird nur in Verbindung mit einem Studierendenausweis einer Hochschule oder Universität für Tanz anerkannt.

    #Unser Angebot

    Medienspiegel über aktuellen NRW-Kulturetat

    kultur.west: Die Kultur und die Gnade des Herrn (11. Februar 2026)
    tanznetz.de: Keep moving! (9. Dezember 2025)
    tanznetz.de: Initiative Tanz? (9. Dezember)
    WDR 5, Westblick: Welche Zukunft haben die Landestheater? (4. Dezember)
    kultur.west: Mehr Geld für Kultur! (28. November)
    nachtkritik.de: NRW: Mehr Geld für Kultur (31. Oktober)
    WDR: Mehr Geld für Kultur im Landeshaushalt (30. Oktober)
    zeit.de: Mehr Geld für Kultur in NRW (30. Oktober)
    tagesschau: Mehr Geld für Kultur im Landeshaushalt (30. Oktober)
    WAZ: Plötzlich 8,5 Millionen Euro mehr für die Kultur in NRW (30. Oktober)
    Deutschlandfunk Kultur: Kulturhaushalt in NRW soll doch nicht gekürzt, sondern erhöht werden (30. Oktober)
    Deutschlandfunk Kultur: Ende der Misere? NRW-Kulturetat wird überraschend erhöht (30. Oktober)
    tanznetz: Vorsichtiges Aufatmen (30. Oktober)
    Westdeutsche Zeitung: Mehr Geld für Kultur in NRW (30. Oktober)
    WDR: NRW: Kulturetat steigt überraschend (30. Oktober)

    Weitere Veröffentlichungen über den NRW-Kulturetat

    #Kulturpolitik

    NRW: Kulturetat steigt um 7,4 Millionen Euro

    Der Kulturetat in Nordrhein-Westfalen wird im Jahr 2026 – anders als bis zuletzt erwartet – um 7,4 Millionen Euro erhöht. Der Kulturrat NRW bestätigt in der Pressemitteilung: "Diese Nachricht verlautbarte heute [30. Oktober 2025] das Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Somit erreicht der Haushalt wieder den Wert, der im Jahr 2022 von der Vorgängerregierung übernommen wurde". Peter Grabowski ordnet diese Steigerung in der WDR-Sendung Mosaik ein.

    #Kulturpolitik #Updates

    Kölner KulturFörderRadar – digitale Beratung über Fördermittel

    Die Stadt Köln bietet die neue digitale Beratungsreihe KulturFörderRadar zu Förderprogrammen an, um Kulturschaffende bei der Suche, Auswahl und Beantragung von Fördermitteln zu unterstützen. An jedem ersten Montag im Monat wird von 15 bis 16 Uhr online eine Förderinstitution mit ihrem aktuellen Förderangebot vorgestellt, die Teilnahme ist kostenlos.

    #Förderung #Updates

    Überjährige Programme in den Darstellenden Künsten doch von Kürzungen betroffen – Kulturrat NRW fordert Einhaltung der Zusagen

    Der Kulturrat NRW fordert in seiner Pressemitteilung vom 5. Dezember 2025 das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW dringend auf, die ursprünglich geplanten Kürzungen vollumfänglich zurückzunehmen. Man habe sich auf diese klare Zusage verlassen.

    Weiter heißt es in der Pressemitteilung:
    Im Kulturausschuss Ende Oktober versprach Ministerin Ina Brandes die Rücknahme aller angekündigten Kürzungen, nachdem der Kulturetat im Haushaltsplanentwurf um insgesamt 14,6 Millionen erhöht wurde. Ausnahmen von dieser Regelung wurden nicht kommuniziert.

    Nun wird die Ankündigung in Teilen in Frage gestellt: Die Rücknahme gilt laut Aussage der Ministerin im Kulturausschuss am 4. Dezember 2025 nun doch nicht für die Spitzen- und Exzellenzförderung in den Freien Darstellenden Künsten. Das irritiert auch deshalb besonders, weil es sich dabei um die prominenteste Kürzung gehandelt hat. Damit reduziert sich die Förderung dieser Programme insgesamt um 420.000 Euro.

    #Kulturpolitik #Updates

    Wuppertal: Pina Bausch Labs für Profis und Nichtprofis

    Die Pina Bausch Foundation bietet vier Pina Bausch Labs mit Silvia Farias Heredia, langjährigem Ensemble-Mitglied der Kompagnie, an, in denen Interessierte doe Welt der Choreografien von Pina Bausch unter professioneller Anleitung erkunden. Die Labs am 22./23. November (Das Frühlingsopfer) sowie am 14./15. Dezember (Palermo Palermo) richten sich an professionelle Tanzschaffende, die am 11./12. April 2026 (Nelken) und 6./7. Juni 2026 (Kontakhof) sind offen für alle. Kosten: 120 Euro / 80 Euro erm.

    #Seminare

    Kundgebung vor dem NRW-Landtag, Oktober 2025


    Das Kulturbündnis NRW – ein Zusammenschluss freier und städtischer Kulturschaffender aller Sparten – hat vor dem NRW-Landtag eine Kundgebung veranstaltet und sich gegen die gerade beschlossenen Kürzungen im Kulturetat des Landes gestellt. Weitere Eindrücke auf Instagram: @nrwlandesbuerotanz

    #Kulturpolitik

    Aufnahme in unseren Verteiler

    Regelmäßig laden wir ein zu überwiegend kostenlosen Austausch- und Beratungsformaten – auch mit externen Expert:innen. Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt über unsere Angebote, tragt euch in unsere Datenbank ein.

    #Unser Angebot

    Deutscher Bühnenverein: Tanz ist gefragt

    Laut Werkstatistik 2023/24 des Deutschen Bühnenvereins ist die Zahl der Zuschauer:innen insgesamt im Vergleich zur Vorjahresspielzeit in Deutschland um über 1,5 Millionen auf 20 Millionen gestiegen – obwohl die Anzahl der Vorstellungen im Vergleich zur vorangegangenen Spielzeit fast gleich geblieben ist. In den Bereichen Tanz sowie Kinder- und Jugendtheater gab es am meisten Zuwachs – sowohl bei den Aufführungs- wie auch bei den Besuchszahlen. Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenvereins, appelliert an die Träger:innen, sich für den Erhalt und die Stärkung der Theater weiter einsetzen: „Wir brauchen die Theater aktuell mehr denn je als Orte – und die Kraft der Darstellenden Künste für unsere Gesellschaft.“

    #Updates

    Kulturkürzungen: Statements aus der Freien Szene in NRW

    Statement explore dance (23. Juni)
    Statement Aktion Tanz (23. Juni)
    Offener Brief der Freien Szene der Darstellenden Künste NRW an Herrn Ministerpräsident Wüst, Frau Ministerin Brandes, u. a. (17. Juni)
    Stellungnahme der Veranstalter:innengemeinschaft des Festivals tanz nrw (16. Juni)
    Stellungnahme des nrw landsbuero tanz (19. Mai)
    Mitteilung NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste (16. Mai)
    Statement nrw landesbuero tanz (15. Mai)
    Pressemitteilung Kulturrat NRW (14. Mai)
    Statement NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste (10. Mai)
    Pressemitteilung Freie Szene (10. Mai)

    #Kulturpolitik

    Kulturkürzungen: Offener Brief der Freien Szene und Stellungnahme der Veranstalter:innen tanz nrw

    Die Veranstalter:innengemeinschaft des biennalen Festivals tanz nrw hat eine Stellungnahme zu den Kulturkürzungen des MKW veröffentlicht (16. Juni): "Wir appellieren an Kulturministerin Ina Brandes, die beschlossenen Kürzungen zurückzunehmen und den Erhalt sowie den Ausbau konsistenter, ineinandergreifender Förderstrukturen zu sichern – für die Planungssicherheit von Künstler:innen, Ensembles, Häusern und Veranstalter:innen."

    Und in einem 17-seitigen Offenen Brief mit Unterschriften an Ministerpräsident Hendrik Wüst, Kulturministerin Ina Brandes und Mitglieder des Landeskabinetts NRW fordert die Freie Szene Darstellende Künste NRW den vollständigen Erhalt ihrer Förderstruktur (17. Juni).

      #Kulturpolitik

      Neue Studie zur prekären Lage von Soloselbstständigen

      Die neue Studie des Bundesverband Freie Darstellende Künste zur wirtschaftlichen und sozialen Situation von Soloselbstständigen und hybrid Erwerbstätigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft zeigt alarmierende Ergebnisse: Viele verdienen oft weniger als 15.000 Euro pro Jahr und sind unzureichend sozial abgesichert – insbesondere in der Altersvorsorge.

      #Jobs

      ver.di: Honorarrechner für Kreative

      Der neue Honorarrechner für Kreative von ver.di macht es freiberuflichen Kreativen einfach, ihr Honorar auf Basis des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) zu kalkulieren. Mehr zu Honoraren und Mindestlohn in der Infothek.

      Köln: Petition zum Erhalt der TanzFaktur

      Die TanzFaktur in Köln, eine zentrale und wichtige Institution für zeitgenössischen Tanz, steht ohne langfristige finanzielle Unterstützung von Seiten des Landes NRW vor dem Aus. Das hätte für die gesamte Tanzlandschaft in NRW verheerende Folgen für die Produktion und Präsentation der großen freien Tanzszene, die schon überproportional von Kürzungen bedroht ist. Eine Petition appelliert an Frau Ministerin Ina Brandes, eine langfristige und nachhaltige finanzielle Unterstützung für die TanzFaktur sowie Soforthilfen zur Überbrückung der akut bedrohten finanziellen Lage bereitzustellen, um das Tanzhaus für Künstler:innen, Veranstaltungen und kulturelle Bildung zu erhalten.

      #Kulturpolitik #Updates

      Land NRW: Drastische Kürzungen auch für die internationale tanzmesse nrw

      Die seit 1994 vom nrw landesbuero tanz getragene internationale tanzmesse nrw fällt nach 30 Jahren erfolgreicher internationaler Vernetzungsarbeit im zeitgenössischen Tanz aus der Förderung des NRW-Kulturministeriums für die nächste Edition 2025/2026 heraus.

      Pressemitteilung des nrw landesbuero tanz

      #Kulturpolitik

      Campus Freie Darstellende Künste

      Der Campus Freie Darstellende Künste des Bundesverbands Freie Darstellende Künste versammelt als Wissensplattform ausführlich und multimedial Informationen rund um die Arbeit in den freien darstellenden Künsten, vor allem zu KSK, Recht, Steuern und Versicherungen.

      DYNAMO: Junge Reporter:innen interviewen Ministerin Paul

      Otto und Renata, die jungen Reporter:innen von DYNAMO 2025, waren am 4. November 2025 im Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen zu Gast und haben mit Ministerin Josefine Paul über "die Superkraft Tanz" gesprochen.

      Interview mit Ministerin Paul


      Das Interview wurde gedreht von Julia Franken / K3 Filmkollektiv.

      #Unser Angebot

      Musterverträge

      Das nrw landesbuero tanz ist zusammen mit laPROF aus Hessen Gründungsmitglied im permanent wachsenden Vertragspool der Berliner Kanzlei Laaser & Rhotert zur Erstellung von kommentierten Musterverträgen für die Darstellenden Künste. Tanzschaffende aus NRW können diese kostenlos bei uns anfordern. Voraussetzung: Arbeits- und Lebensmittelpunkt ist in NRW. Mehr Infos dazu in der Infothek unter dem Stichwort "Musterverträge".

      #Unser Angebot

      deufert&plischke: Film "8 Years of Just in Time"

      21 Städte, 46 Filmportraits und mehr als 2.000 Briefe an den Tanz: Das Künstlerduo deufert&plischke fragt im Film 8 Years of Just in Time Menschen aus New York, Tel Aviv, Los Angeles, Singapur, Düsseldorf, ... und jüngst aus Alexandria, welche Bedeutung Tanz in ihrem Leben hat.

      Weiterbildungsprogramm für Soloselbstständige

      Das Programm KOMPASS für Solo-Selbstständige des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales fördert Weiterbildungs-Maßnahmen. Bewerben können sich auch Solo-Selbstständige aus dem Arbeitsfeld Tanz. Anlaufstellen für alle Bundesländer beraten zur Antragstellung. Für NRW und Köln berät u. a. die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH. Nach vorheriger Beratung durch eine Anlaufstelle und Vorliegen von Förderfähigkeit können 90% der Netto-Kosten (max. 4.500 Euro) der Maßnahme erstattet werden.

      #Seminare

      ASSITEJ fördert Mindesthonorare im Kinder- und Jugendtheater

      Die ASSITEJ (Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche) fördert in den Jahren 2025/2026 die Zahlung von Mindesthonoraren im professionellen Kinder- und Jugendtheater. Die Förderung FAIR P(L)AY richtet sich an Theater für junges Publikum und Veranstaltungsorte, die Theater für junges Publikum zeigen und mit freien Gruppen oder einzelnen Freien Kunstschaffenden zusammenarbeiten. Alle Formen der Darstellenden Künste für junges Publikum wie Schauspiel, Musiktheater, Figuren- und Objekttheater, Tanz und Performance sowie Mischformen sind förderfähig.

      #Förderung

      Neue Leitfäden für Fördergebende und Jurys

      Wie kann faire Kulturförderung aussehen? Für einen Großteil der Fördermittel werden Jurys einberufen, die anhand programmspezifischer Auswahlkriterien über Förderung oder Nicht-Förderung künstlerischer Arbeit entscheiden. Jurys haben somit direkten Einfluss darauf, welche Perspektiven und Ästhetiken in einer Kulturlandschaft wirken können. Diversity Arts Culture hat zwei neue Leitfäden – für Fördergebende und Jurys – entwickelt, die beleuchten, wie diskriminierungskritische Juryarbeit aussehen kann.

      #Förderung #Updates

      Goethe Institut: Mobilitätsstipendien für Künstler:innen

      Die Mobilitätsstipendien richten sich an Künstler:innen und Kulturschaffende in Afrika und Europa. Es unterstützt in erster Linie die intrakontinentale (Afrika-Afrika) Mobilität von Künstler:innen und Kulturschaffenden aller Bereiche. Europäische Künstler:innen und Organisationen können sich ebenfalls bewerben, sofern sie bereits eine Partnerschaft mit afrikanischen Künstler:innen, einer afrikanischen Institution oder Organisation haben. Das Programm zielt darauf ab, Partnerschaften innerhalb Afrikas zu stärken, die berufliche Entwicklung zu fördern und neue Möglichkeiten für den kulturellen Austausch in Subsahara-Afrika und mit Europa zu schaffen. Laufende Deadlines in 2025 und 2026.

      #Open Calls

      Exzellenz- und Spitzenförderung Theater sowie im Bereich Kinder- und Jugendtheater 2026-2028

      Die geförderten Ensembles und Künstler:innen der Exzellenz- und Spitzenförderung im Bereich Theater sowie im Bereich Kinder- und Jugendtheater des Landes Nordrhein-Westfalen stehen fest. Für den Tanz sind im Bereich Kinder- und Jugendtheater die Ensembles performing:group und tanzfuchs PRODUKTION weiterhin für die Jahre 2026-2028 gefördert.
      Wir gratulieren allen Geförderten herzlich!
      Die Kürzung von insgesamt fünf Förderpositionen in diesen Programmen im Vergleich zur vergangenen Förderperiode ist ein deutliches Zeichen und weckt die Sorge, dass wertvolle künstlerische Stimmen und Impulse künftig weniger Raum finden werden.

      #Förderung

      Ergebnispapier werkstatt tanz.allianzen #1

      Am 11. September 2025 fand die werkstatt tanz.allianzen #1 im Freien Werkstatt Theater Köln statt. Bei dem Arbeitstag mit dem Thema "Perspektiven für den Berufseinstieg Tanz" lag der Fokus auf den Fragen: Wie können sich Akteur:innen aus allen Bereichen der künstlerischen Produktion und Präsentation in NRW vernetzen, um die Anfänge einer professionelle Tanzpraxis zu gestalten? Wie lassen sich vorhandene Ressourcen bündeln und bestehende Formate weiterentwickeln? Welche Formen von Kooperation, Förderung und Sichtbarkeit sind notwendig, um Berufseinsteiger:innen langfristig zu stärken und in NRW zu halten? Das Ergebnispapier zu diesem Tag findet ihr hier.

      #Unser Angebot

      Fachtag: Warum wir Kulturelle Bildung stärken müssen

      Der Fachtag Kein Mittel zum Zweck – warum wir Kulturelle Bildung stärken müssen des Kulturrats NRW nimmt am 6. Mai in Bochum die Kulturelle Bildung im Spannungsfeld von Eigenwert und Verzweckung sowie die spezifische Rolle der Künstler:innen in den Blick. Angesprochen sind Multiplikator:innen im Bereich Kulturelle Bildung, Künstler:innen mit Engagement in bzw. Interesse an Kultureller Bildung, Kulturpolitiker:innen und Mitarbeitende in Bildungsnetzwerken/-büros etc. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Das nrw landesbuero tanz ist Mitglied in der AG Kulturelle Bildung des Kulturrats NRW, die die Tagung konzipiert hat.

      #Seminare

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