Das nrw landesbuero tanz ist Informationszentrum, Vernetzungsstelle und Ansprechpartner für die professionelle Tanzszene in Nordrhein-Westfalen. Der in Köln ansässige Verein veranstaltet die internationale tanzmesse nrw, koordiniert das biennale Festival und Netzwerkprojekt tanz nrw als dessen Träger und präsentiert mit DYNAMO jährlich die junge NRW-Tanzplattform.
Ab sofort ist das Bewerbungsverfahren für Künstler:innen, Ensembles sowie künstlerische Initiativen aus NRW für die Konzeptförderung Tanz & Theater des Landes NRW offen. Der Förderzeitraum ist 2026 bis 2028. Pro Jahr können 25.000 bis 40.000 Euro für künstlerische Projekte beantragt werden.
NEU:
Die Bewerbungen in der Sparte Tanz werden beim nrw landesbuero tanz
eingereicht, Ausschreibung, Informationen und Downloads unter: www.landesbuerotanz.de
Das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste nimmt die Bewerbungen im Bereich Theater entgegen: www.nrw-lfdk.de
Bewerbungsfrist: 5. Oktober 2025
28. August und 18. September
tanz.sprechstunde, online
Konzentrierte 15 Minuten-Beratung
Individueller Austausch mit jemandem aus dem Team des nrw landesbuero tanz
11. September
werkstatt tanz.allianzen, Köln
Moderierter Workspace über Perspektiven für den Berufseinstieg Tanz
22. September
tanz.büro #1, Köln
Tanzen braucht Finanzen: Wer fördert was?
Austausch mit Heike Lehmke
27. Oktober
tanz.büro #2, Köln
Tanzvermittlung und Förderung – Projekte mit verschiedenen Altersgruppen
Austausch mit Henrike Kollmar
Laufend: Individuelle Online-Beratung
Distribution und (inter-)nationale Vernetzung mit Produzentin und Dozentin Katja Sonnemann
Konzeptberatung mit Dramaturg Matthias Quabbe
Antragsberatung mit Kulturmanagerin Katharina von Wilcke
Laut Werkstatistik 2023/24 des Deutschen Bühnenvereins ist die Zahl der Zuschauer:innen insgesamt im Vergleich zur Vorjahresspielzeit in Deutschland um über 1,5 Millionen auf 20 Millionen gestiegen – obwohl die Anzahl der Vorstellungen im Vergleich zur vorangegangenen Spielzeit fast gleich geblieben ist. In den Bereichen Tanz sowie Kinder- und Jugendtheater gab es am meisten Zuwachs – sowohl bei den Aufführungs- wie auch bei den Besuchszahlen. Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenvereins, appelliert an die Träger:innen, sich für den Erhalt und die Stärkung der Theater weiter einsetzen: „Wir brauchen die Theater aktuell mehr denn je als Orte – und die Kraft der Darstellenden Künste für unsere Gesellschaft.“
Mit der werkstatt tanz.allianzen lädt das nrw landesbuero tanz am 11. September zu einem intensiven Arbeitstag im Freien Werkstatt Theater Köln ein. In dem moderierten Workspace werden gemeinsame Strategien entwickelt, konkrete Bedarfe sichtbar gemacht und bestehende wie neue Formate reflektiert. Eingeladen sind Player, die mit dem Übergang von der Ausbildung in die freie Tanzpraxis befasst sind – Veranstalter:innen, Produktionshäuser, Ausbildungsinstitutionen, Vertreter:innen der freien Szene sowie Künstler:innen am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn. Die werkstatt tanz.allianzen ist eine Veranstaltung im Rahmen einer Netzwerkförderung des Fonds Darstellende Künste, die ein Zusammenschluss von 10 Tanzbüros/Tanznetzwerken aus 10 Bundesländern zu dem Vorhaben TanzAllianzen bildet.
Für DYNAMO - Junge Tanzplattform NRW sucht das nrw landesbuero tanz professionelle Tanzvermittler:innen für die Leitung von verschiedenen Workshops für Kinder und Jugendliche, die vom 26. bis 29. November 2025 im PACT Zollverein durchgeführt werden. Im Mittelpunkt stehen partizipative Methoden und die kreative Auseinandersetzung mit Tanz – unabhängig vom Erfahrungsstand der Teilnehmenden. Bewerbungsfrist: 15. September 2025
Das nrw landesbuero tanz lädt vom 26. bis 29. November 2025 wieder junge Menschen zu DYNAMO – Junge Tanzplattform NRW bei PACT Zollverein in Essen ein. Kinder und Jugendliche können dort an Tanzworkshops teilnehmen, Tanzstile erproben, neue Erfahrungen machen und eigene Stücke vor Publikum präsentieren. Bewerben können sich größere und kleinere Gruppen aus Schulklassen, Tanz-AGs, Sportvereinen etc. im Alter von 6 und 21 Jahren. Bewerbungsfrist: 8. September 2025
Das Kooperationsprojekt von nrw landesbuero tanz und Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW lädt jährlich erfahrene Choreograf:innen ein, die ihre künstlerischen Positionen vorzustellen und Impulse an die Arbeitsfelder der Kulturellen Bildung und der Tanzvermittlung weitergeben. Im Dezember leitet die Choreografin und Tanzvermittlerin Patricia Carolin Mai die Masterclass 2025. Das nrw landesbuero tanz bietet in diesem Jahr drei Stipendien an, die sich in erster Linie an Tanzvermittler:innen aus NRW richten. Bewerbungsfrist: 6. Oktober 2025
Eure Fragen – unsere Antworten. In unserer Infothek (links in der Navigation) findet ihr PDFs, Tutorials oder Podcasts zu ganz alltäglichen Themen, die Tanz- und Kulturschaffende betreffen. Das Angebot wird stetig erweitert. Weitere fachspezifische Beratungsstellen und Wissensplattformen sind unter Beratungsstellen aufgelistet.
Die nächste Ausschreibung des Stipendienprogramms Tanzrecherche NRW des NRW KULTURsekretariats Wuppertal startet am 1. September. Bewerben können sich Tanzkünstler:innen mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands für einen Recherche-Aufenthalt in jeweils einer der 20 Mitgliedsstädte des NRWKS oder Tanzkünstler:innen, die ihren Lebens- und Arbeitsschwerpunkt in einer der 20 Mitgliedsstädte des NRWKS haben und eine Auslandsrecherche planen. Bewerbungsfrist: 20. Oktober 2025
MOUVOIR, unter der künstlerischen Leitung von Stephanie Thiersch, lädt zu Workshop-Auditions für zwei neue Produktionen ein, die 2026 Premiere haben. Die Kompanie setzt eine mehrjährige Bühnenerfahrung und hohe Professionalität der Bewerber:innen voraus. Bewerbungsfrist: 12. September 2025
PACT Zollverein vergibt zwei Mal pro Jahr Residenzen, im Rahmen derer den Künstler:innen drei bis sechs Wochen die Infrastruktur des Produktionshauses zur Verfügung steht. Außerdem steht eine Unterkunft zur Verfügung. Die Residenz beinhaltet keine öffentliche Aufführung. Bewerbungsfrist für Residenzen im Zeitraum von Januar bis Juli 2026 ist der 29. September 2025.
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) lobt im Jahr 2026 den neu ausgerichteten Theaterpreis des Bundes aus. Theater können sich je nach ihrer strukturellen Verfasstheit in drei Kategorien bewerben: Stadt-, Staatstheater und Landesbühnen, Privattheater und Gastspielhäuser oder Freie Produktionshäuser. Gewürdigt wird die Vielfalt des Theaterschaffens als eine der tragenden Säulen des Kulturlebens in Deutschland und die Theater selbst als Orte der gesellschaftlichen Reflexion. Bewerbungszeitraum: 1. September 2025 bis 15. November 2025.
Der vierte Workshop "Basiswissen Barrierefreiheit" von kubia widmet sich am 18. September der Kategorie Empfinden. Ausgehend von der Perspektive neurodivergenter Menschen und Menschen mit Fatigue-Syndrom wird nach Barrieren im Kulturbetrieb aller künstlerischer Sparten und nach adäquaten Zugängen gefragt, die den tatsächlichen Bedarfen von Kulturpublikum gerecht werden. Der Workshop ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten.
Mit der werkstatt tanz.allianzen lädt das nrw landesbuero tanz zu einem Arbeitstag ein, der den Fokus auf das richtet, was gemeinsam möglich ist: Allianzen bilden.
Wie können sich Akteur:innen aus allen Bereichen der künstlerischen Produktion und Präsentation in NRW vernetzen, um die Anfänge einer professionelle Tanzpraxis zu gestalten? Wie lassen sich vorhandene Ressourcen bündeln und bestehende Formate weiterentwickeln? Welche Formen von Kooperation, Förderung und Sichtbarkeit sind notwendig, um Berufseinsteiger:innen langfristig zu stärken und in NRW zu halten? Als moderierter Workspace konzipiert, werden gemeinsame Strategien entwickelt, konkrete Bedarfe sichtbar gemacht und bestehende, wie neue Formate reflektiert werden. Eingeladen sind alle Player, die mit dem Übergang von der Ausbildung in
die freie Tanzpraxis befasst sind – Veranstalter:innen, Produktionshäuser, Ausbildungsinstitutionen, Vertreter:innen der freien Szene sowie Künstler:innen am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn.
Donnerstag, 11. September 2025 | 10:30–17:00 Uhr | Freies Werkstatt Theater, Köln
Der neue Honorarrechner für Kreative von ver.di macht es freiberuflichen Kreativen einfach, ihr Honorar auf Basis des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) zu kalkulieren. Mehr zu Honoraren und Mindestlohn in der Infothek.
Statement explore dance (23. Juni)
Statement Aktion Tanz (23. Juni)
Offener Brief der Freien Szene der Darstellenden Künste NRW an Herrn Ministerpräsident Wüst, Frau Ministerin Brandes, u. a. (17. Juni)
Stellungnahme der Veranstalter:innengemeinschaft des Festivals tanz nrw (16. Juni)
Stellungnahme des nrw landsbuero tanz (19. Mai)
Mitteilung NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste (16. Mai)
Statement nrw landesbuero tanz (15. Mai)
Pressemitteilung Kulturrat NRW (14. Mai)
Statement NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste (10. Mai)
Pressemitteilung Freie Szene (10. Mai)
Die Veranstalter:innengemeinschaft des biennalen Festivals tanz nrw hat eine Stellungnahme zu den Kulturkürzungen des MKW veröffentlicht (16. Juni): "Wir appellieren an Kulturministerin Ina Brandes, die beschlossenen Kürzungen zurückzunehmen und den Erhalt sowie den Ausbau konsistenter, ineinandergreifender Förderstrukturen zu sichern – für die Planungssicherheit von Künstler:innen, Ensembles, Häusern und Veranstalter:innen."
Und in einem 17-seitigen Offenen Brief mit Unterschriften an Ministerpräsident Hendrik Wüst, Kulturministerin Ina Brandes und Mitglieder des Landeskabinetts NRW fordert die Freie Szene Darstellende Künste NRW den vollständigen Erhalt ihrer Förderstruktur (17. Juni).
Die neue Studie des Bundesverband Freie Darstellende Künste zur wirtschaftlichen und sozialen Situation von Soloselbstständigen und hybrid Erwerbstätigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft zeigt alarmierende Ergebnisse: Viele verdienen oft weniger als 15.000 Euro pro Jahr und sind unzureichend sozial abgesichert – insbesondere in der Altersvorsorge.
Die TanzFaktur in Köln, eine zentrale und wichtige Institution für zeitgenössischen Tanz, steht ohne langfristige finanzielle Unterstützung von Seiten des Landes NRW vor dem Aus. Das hätte für die gesamte Tanzlandschaft in NRW verheerende Folgen für die Produktion und Präsentation der großen freien Tanzszene, die schon überproportional von Kürzungen bedroht ist. Eine Petition appelliert an Frau Ministerin Ina Brandes, eine langfristige und nachhaltige finanzielle Unterstützung für die TanzFaktur sowie Soforthilfen zur Überbrückung der akut bedrohten finanziellen Lage bereitzustellen, um das Tanzhaus für Künstler:innen, Veranstaltungen und kulturelle Bildung zu erhalten.
Zum gesamten Statement von explore dance
Ab Januar 2026 gelten die vom NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft erstellten Honoraruntergrenzen für alle Maßnahmen und Sparten, die vom Land NRW gefördert sind. Das betrifft ab sofort alle Anträge, die das Förderjahr 2026 enthalten. Mehr Informationen zur Richtlinie und zur Honorarmatrix. Weitere Infos zu Honoraren allgemein in der Infothek.
Die seit 1994 vom nrw landesbuero tanz getragene internationale tanzmesse nrw fällt nach 30 Jahren erfolgreicher internationaler Vernetzungsarbeit im zeitgenössischen Tanz aus der Förderung des NRW-Kulturministeriums für die nächste Edition 2025/2026 heraus.
Für das Projekt Bewegungsmelder – Nachwuchswerkstatt für Tanzjournalismus aus NRW besprechen Master-Studierende der Tanzwissenschaft am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz studienbegleitend ausgewählte Tanzpremieren auf tanznetz. So soll die überregionale Kulturberichterstattung über die freie Tanzszene in NRW für eine nächste Generation geöffnet werden – und dem Tanz in NRW mehr Öffentlichkeit ermöglichen.
Eine Kooperation zwischen nrw landesbuero tanz, tanznetz und Zentrum für Zeitgenössischen Tanz.
Regelmäßig laden wir ein zu überwiegend kostenlosen Austausch- und Beratungsformaten – auch mit externen Expert:innen. Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt über unsere Angebote, tragt euch in unsere Datenbank ein.
Der Campus Freie Darstellende Künste des Bundesverbands Freie Darstellende Künste versammelt als Wissensplattform ausführlich und multimedial Informationen rund um die Arbeit in den freien darstellenden Künsten, vor allem zu KSK, Recht, Steuern und Versicherungen.
Das nrw landesbuero tanz ist zusammen mit laPROF aus Hessen Gründungsmitglied im permanent wachsenden Vertragspool der Berliner Kanzlei Laaser & Rhotert zur Erstellung von kommentierten Musterverträgen für die Darstellenden Künste. Tanzschaffende aus NRW können diese kostenlos bei uns anfordern. Voraussetzung: Arbeits- und Lebensmittelpunkt ist in NRW. Mehr Infos dazu in der Infothek unter dem Stichwort "Musterverträge".
21 Städte, 46 Filmportraits und mehr als 2.000 Briefe an den Tanz: Das Künstlerduo deufert&plischke fragt im Film 8 Years of Just in Time Menschen aus New York, Tel Aviv, Los Angeles, Singapur, Düsseldorf, ... und jüngst aus Alexandria, welche Bedeutung Tanz in ihrem Leben hat.
Das Programm KOMPASS für Solo-Selbstständige des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales fördert Weiterbildungs-Maßnahmen. Bewerben können sich auch Solo-Selbstständige aus dem Arbeitsfeld Tanz. Anlaufstellen für alle Bundesländer beraten zur Antragstellung. Für NRW und Köln berät u. a. die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH. Nach vorheriger Beratung durch eine Anlaufstelle und Vorliegen von Förderfähigkeit können 90% der Netto-Kosten (max. 4.500 Euro) der Maßnahme erstattet werden.
Die ASSITEJ (Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche) fördert in den Jahren 2025/2026 die Zahlung von Mindesthonoraren im professionellen Kinder- und Jugendtheater. Die Förderung FAIR P(L)AY richtet sich an Theater für junges Publikum und Veranstaltungsorte, die Theater für junges Publikum zeigen und mit freien Gruppen oder einzelnen Freien Kunstschaffenden zusammenarbeiten. Alle Formen der Darstellenden Künste für junges Publikum wie Schauspiel, Musiktheater, Figuren- und Objekttheater, Tanz und Performance sowie Mischformen sind förderfähig.
Alle drei Wochen versorgen wir euch in unserem Newsletter mit Infos aus der (Tanz-)szene – unter anderem auch über Stellenausschriebungen in NRW und darüber hinaus. Hier anmelden.
Wie kann faire Kulturförderung aussehen? Für einen Großteil der Fördermittel werden Jurys einberufen, die anhand programmspezifischer Auswahlkriterien über Förderung oder Nicht-Förderung künstlerischer Arbeit entscheiden. Jurys haben somit direkten Einfluss darauf, welche Perspektiven und Ästhetiken in einer Kulturlandschaft wirken können. Diversity Arts Culture hat zwei neue Leitfäden – für Fördergebende und Jurys – entwickelt, die beleuchten, wie diskriminierungskritische Juryarbeit aussehen kann.