Aktuelles

Unser Austausch- und Beratungsangebot

19. Februar, 5. & 19. März
tanz.sprechstunde, online
Konzentrierte 15 Minuten-Beratung
Individueller Austausch mit jemandem aus dem Team des nrw landesbuero tanz

23. Februar
tanz.büro #6, Köln

Fördermittel: Planung. Nutzung. Nachweis.
Austausch mit Astrid Lutz

25. Februar
Workshop mit Emily Laquer (Die Aktivist:innen-Agentur), online
Thema: Wirkungsvoll kommunizieren – Kernbotschaften entwickeln

Laufend: Peer-to-Peer-Onlineberatung
Distribution und (inter-)nationale Vernetzung mit Produzentin und Dozentin Katja Sonnemann
Feedback in der Projektentwicklung mit Dramaturg Matthias Quabbe
Antragsberatung mit Kulturmanagerin Katharina von Wilcke

#Unser Angebot

Fortbildung "Tandem Tanz und Schule NRW"

Tandem Tanz und Schule NRW ist eine gemeinsame Fortbildung für Tanzkünstler:innen und Lehrkräfte bzw. pädagogisches Personal in der Schule, um als multiprofessionelles Tandem über ein Schuljahr hinweg kreative Unterrichtskonzepte zu entwickeln und in die Praxis umzusetzen. Die bundesweite Initiative von Aktion Tanz – mit Pilotprojekt in NRW – wächst stetig, das nrw landesbuero tanz engagiert sich als enger Kooperationspartner sowohl bei Konzeption und Umsetzung. Die zweite NRW-weite Ausschreibung für das Schuljahr 2026/2027 ist nun gestartet, Bewerbungsfrist: 30. April 2026. Bewerben können sich Tanzkünstler:innen mit und ohne Erfahrungen im Unterrichten, Infozooms finden am 19. März, 15. und 27. April 2026 statt.

#Unser Angebot #Open Calls

Stellungnahme zum Umgang mit der Spielstätte "Depot" in Köln

Stillstand statt Perspektive: Tanzstadt Köln hat keine Zukunft (gesamte Stellungnahme)

Mit großer Irritation nehmen wir daher die Mitteilung aus der Sondersitzung des Bühnenausschusses vom 23. Januar 2026 zur Kenntnis: Das Depot im Kölner Stadtteil Mülheim soll entgegen der weiterhin gültigen Ratsbeschlusslage nicht zu einem Haus für Tanz und Performance entwickelt werden, sondern künftig als Musical-Standort dienen.

Kulturpolitische Folgen
Sollte diese Entscheidung Bestand haben, sind die Folgen gravierend: Das Depot verliert sein Profil als Ort zeitgenössischer Bühnenkunst, das geplante Kooperationsmodell von freier Szene und städtischen Bühnen wird aufgegeben, die Perspektive einer Tanzkompanie und guter Produktionsbedingungen für größere freie Ensembles ist verspielt. Förderprogramme des Landes sind nicht reaktivierbar, jahrelanges Engagement wird entwertet, kulturpolitische Zusagen werden nicht umgesetzt.

Appell an Politik und Verwaltung

Die politischen Gremien haben noch die Möglichkeit zur Korrektur. Wir fordern,

  • den Ratsbeschluss von 2023 umzusetzen,
  • das Depot verbindlich als Ort für Tanz und Performance zu sichern,
  • Entscheidungen transparent, unter Beteiligung der Szene und im Einklang mit den kulturpolitischen Zielen der Stadt zu treffen.

#Unser Angebot #Kulturpolitik #Updates

LEAP Masterclass Tanzvermittlung: 3 Stipendien

LEAP Masterclass Tanzvermittlung ist ein Kooperationsprojekt des nrw landesbuero tanz und der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW. Jährlich werden erfahrene Choreograf:innen eingeladen, um ihre künstlerischen Positionen vorzustellen und Impulse für die Tanzvermittlung und Kulturelle Bildung weiterzugeben.

2026 leitet Jo Parkes, international bekannte Choreografin und Mitbegründerin der London Contemporary Dance School, die Masterclass. Unter dem Titel „Moving Into Action: Tanz als kollektive Kraft für gemeinschaftliches Handeln“ entwickeln die Teilnehmenden vom 13. bis 17. Mai 2026 Ansätze, wie künstlerische Arbeit zum Ort demokratischer Aushandlung werden kann.

Das nrw landesbuero tanz bietet drei Stipendien an. Bewerbungsfrist: 13. April 2026

#Unser Angebot #Open Calls

Köln: Fachaustausch zu Schutzkonzepten in der Tanzvermittlung

Rechte- und Schutzkonzepte gewinnen in der Tanzvermittlung immer mehr an Bedeutung und werden in der kulturellen Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen inzwischen vorausgesetzt. Doch wie sieht es in der Praxis aus: Was haben wir schon erreicht und wo gibt es noch Verbesserungspotential? Das nrw landesbuero tanz lädt am 27. Februar zum Fachaustausch Update Sichere Räume ̶ Wo stehen wir in der Tanzvermittlung? ins FWT Köln ein. Die fachlichen Impulse, Praxis-Statements und Dialog-Tische wenden sich an Tanzvermittler:innen, Pädagog:innen und Fachkräfte in der kulturellen Bildung. Die Teilnahme ist kostenfrei, Getränke und kleiner Imbiss sind vorhanden. Anmeldefrist: 23. Februar 2026

#Unser Angebot #Seminare

Trailer DYNAMO - junge Tanzplattform NRW 2025

Der Trailer zu DYNAMO - junge Tanzplattform NRW 2025 ist online. Filmkünstler Michael Maurissens hat das Festival für Kinder und Jugendliche filmisch begleitet. Hier gibt es einen Einblick in die Festivaltage vom 26. bis 29. November 2025 bei PACT Zollverein.

Trailer Dynamo

#Unser Angebot

LWL-Kulturfonds

Der LWL-Kulturfonds fördert Projekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Tanz, Heimatpflege, Literatur, Theater, Film und landeskundliche Forschung. Zentrales Kriterium ist ein Bezug zu Westfalen. Gefördert werden Projekte wie beispielsweise Konzerte, Festivals, Lesungen, Aufführungen, Workshop-Formate oder Wiederaufnahmen. Mit der Projektförderung können maximal 10.000 Euro beantragt werden. Antragstellung ab 1. Januar 2026 für Projekte, die ab 1. Juli 2026 beginnen.

#Open Calls

NRW-Nachwuchsstipendium Freie Kinder- und Jugendtheater 2026

Das NRW Nachwuchs-Stipendium Freie Kinder- und Jugendtheater fördert die künstlerische Entwicklung der Stipendiat:innen sowie Austausch und Kooperation von jungen Künstler:innen mit professionell arbeitenden Kinder- und Jugendtheatern in Nordrhein-Westfalen. Das Stipendium ist auf die Arbeit der freien professionellen Kinder- und Jugendtheater in Nordrhein-Westfalen ausgerichtet und orientiert sich an den Prämissen künstlerischer Qualität, kultureller Vielfalt und Innovation. Insgesamt fünf Stipendien i.H.v. 6.000,- € werden jährlich von der COMEDIA - Zentrum der Kultur für Junges Publikum Köln und NRW in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis der Theater für Junges Publikum NRW vermittelt. Bewerbungsfrist: 1. Mai 2026

#Open Calls

Studie: Tanz lässt Gehirne langsamer altern

Gehirne von Tänzer:innen sind im Durchschnitt sieben Jahre jünger als diejenigen von vergleichbaren Personen, die nicht kreativ sind. Das zeigt eine kürzlich veröffentlichte internationale Studie der Universidad Adolfo Ibañez aus Santiago de Chile. Je höher das Fachwissen und die Leistungsfähigkeit, desto größer war die Verzögerung des Gehirnalters.

#Updates

Essen: Residenzprogramm PACT Zollverein

Der Bewerbungsprozess für Residenzen bei PACT Zollverein im Zeitraum von August bis Dezember 2026 ist gestartet! Bewerben können sich internationale Künstler:innen, die allein oder vorzugsweise in kollaborativer Praxis (max. 4 Personen) in den Bereichen Darstellende Künste, inter- & transdisziplinäre künstlerische Praktiken, Film & Bewegtbild, künstlerische Praxis in Bezug auf digitale Technologienoder sozial engagierte Künste arbeiten. Der Bewerbungsprozess läuft ausschließlich über das Online-Formular, das bis zum 23. Februar 2026 verfügbar ist.

#Open Calls

Kulturstiftung des Bundes: LOKAL

Aufgrund der großen Nachfrage und der zunehmenden Herausforderungen in ländlichen Räumen erhöht die Kulturstiftung des Bundes die Mittel für die zweite Antragsrunde des Förderprogramms LOKAL um 2,5 Millionen Euro. Dadurch können in dieser Runde statt 13 bis zu 27 lokale Netzwerke gefördert werden. Digitale Antragsberatungen finden kontinuierlich statt. Frist: 31. März 2026

#Open Calls

Culture Moves Europe

Seit dem 1. Oktober können wieder Anträge im EU-Förderprogramm Culture Moves Europe gestellt werden. Der Open Call richtet sich an Einzel-Künstler:innen und -Kulturschaffende sowie Gruppen mit bis zu fünf Personen, die ihren Wohnsitz in einem der Länder des Programms „Kreatives Europa“ haben. Unterstützt wird durch Reisekosten und Per Diems, zusätzlich können Top-Ups für nachhaltiges Reisen, Barrierefreiheit sowie für Familien beantragt werden. Bewerbungsfrist ist der 26. April 2026.

#Förderung

tanz.card.campus: Vergünstigter Eintritt für Tanzstudierende

Das nrw landesbuero tanz, die Tanzhochschulen in NRW und die hiesigen Spielstätten, die Tanz präsentieren, kooperieren erstmalig mit der tanz.card.campus: Bei Vorlage erhalten Tanz-Studierende seit Januar 2023 ermäßigte Tickets zwischen 5 und 8 Euro für Tanzvorstellungen an den Abendkassen der Partnerspielstätten in Nordrhein-Westfalen. Sie ist nicht übertragbar und wird nur in Verbindung mit einem Studierendenausweis einer Hochschule oder Universität für Tanz anerkannt.

#Unser Angebot

Bundesweite Umfrage zu Diskriminierung in Deutschland

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes startet die bislang größte Umfrage zu Diskriminierung in Deutschland. Teilnehmen können alle ab 14 Jahren, die Diskriminierung erlebt haben. Die anonyme, barrierearme Befragung läuft bis Ende Februar 2026, die Ergebnisse erscheinen 2027.

#Updates

Köln: Moovy Tanzfilmfestival

Das Kölner Tanzfilmfestival Moovy sucht Tanzfilme oder Choreografien für virtuelle und erweiterte Realität (VR / AR). Das jährlich im Museum Ludwig stattfindende Festival macht Verbindungen zwischen Tanz, Film und digitaler Kunst sichtbar. Künstler:innen können sich bis zum 28. Februar 2026 mit ihren Vorschlägen bewerben.

#Open Calls

Medienspiegel über aktuellen NRW-Kulturetat

kultur.west: Die Kultur und die Gnade des Herrn (11. Februar 2026)
tanznetz.de: Keep moving! (9. Dezember 2025)
tanznetz.de: Initiative Tanz? (9. Dezember)
WDR 5, Westblick: Welche Zukunft haben die Landestheater? (4. Dezember)
kultur.west: Mehr Geld für Kultur! (28. November)
nachtkritik.de: NRW: Mehr Geld für Kultur (31. Oktober)
WDR: Mehr Geld für Kultur im Landeshaushalt (30. Oktober)
zeit.de: Mehr Geld für Kultur in NRW (30. Oktober)
tagesschau: Mehr Geld für Kultur im Landeshaushalt (30. Oktober)
WAZ: Plötzlich 8,5 Millionen Euro mehr für die Kultur in NRW (30. Oktober)
Deutschlandfunk Kultur: Kulturhaushalt in NRW soll doch nicht gekürzt, sondern erhöht werden (30. Oktober)
Deutschlandfunk Kultur: Ende der Misere? NRW-Kulturetat wird überraschend erhöht (30. Oktober)
tanznetz: Vorsichtiges Aufatmen (30. Oktober)
Westdeutsche Zeitung: Mehr Geld für Kultur in NRW (30. Oktober)
WDR: NRW: Kulturetat steigt überraschend (30. Oktober)

Weitere Veröffentlichungen über den NRW-Kulturetat

#Kulturpolitik

NRW: Kulturetat steigt um 7,4 Millionen Euro

Der Kulturetat in Nordrhein-Westfalen wird im Jahr 2026 – anders als bis zuletzt erwartet – um 7,4 Millionen Euro erhöht. Der Kulturrat NRW bestätigt in der Pressemitteilung: "Diese Nachricht verlautbarte heute [30. Oktober 2025] das Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Somit erreicht der Haushalt wieder den Wert, der im Jahr 2022 von der Vorgängerregierung übernommen wurde". Peter Grabowski ordnet diese Steigerung in der WDR-Sendung Mosaik ein.

#Kulturpolitik #Updates

Kölner KulturFörderRadar – digitale Beratung über Fördermittel

Die Stadt Köln bietet die neue digitale Beratungsreihe KulturFörderRadar zu Förderprogrammen an, um Kulturschaffende bei der Suche, Auswahl und Beantragung von Fördermitteln zu unterstützen. An jedem ersten Montag im Monat wird von 15 bis 16 Uhr online eine Förderinstitution mit ihrem aktuellen Förderangebot vorgestellt, die Teilnahme ist kostenlos.

#Förderung #Updates

Überjährige Programme in den Darstellenden Künsten doch von Kürzungen betroffen – Kulturrat NRW fordert Einhaltung der Zusagen

Der Kulturrat NRW fordert in seiner Pressemitteilung vom 5. Dezember 2025 das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW dringend auf, die ursprünglich geplanten Kürzungen vollumfänglich zurückzunehmen. Man habe sich auf diese klare Zusage verlassen.

Weiter heißt es in der Pressemitteilung:
Im Kulturausschuss Ende Oktober versprach Ministerin Ina Brandes die Rücknahme aller angekündigten Kürzungen, nachdem der Kulturetat im Haushaltsplanentwurf um insgesamt 14,6 Millionen erhöht wurde. Ausnahmen von dieser Regelung wurden nicht kommuniziert.

Nun wird die Ankündigung in Teilen in Frage gestellt: Die Rücknahme gilt laut Aussage der Ministerin im Kulturausschuss am 4. Dezember 2025 nun doch nicht für die Spitzen- und Exzellenzförderung in den Freien Darstellenden Künsten. Das irritiert auch deshalb besonders, weil es sich dabei um die prominenteste Kürzung gehandelt hat. Damit reduziert sich die Förderung dieser Programme insgesamt um 420.000 Euro.

#Kulturpolitik #Updates

Appell an die Bundespolitik

Tanz als Fundament unserer kulturellen Zukunft stärken – gemeinsam mit Ländern und Kommunen!

#Kulturpolitik #Updates

Wuppertal: Pina Bausch Labs für Profis und Nichtprofis

Die Pina Bausch Foundation bietet vier Pina Bausch Labs mit Silvia Farias Heredia, langjährigem Ensemble-Mitglied der Kompagnie, an, in denen Interessierte doe Welt der Choreografien von Pina Bausch unter professioneller Anleitung erkunden. Die Labs am 22./23. November (Das Frühlingsopfer) sowie am 14./15. Dezember (Palermo Palermo) richten sich an professionelle Tanzschaffende, die am 11./12. April 2026 (Nelken) und 6./7. Juni 2026 (Kontakhof) sind offen für alle. Kosten: 120 Euro / 80 Euro erm.

#Seminare

Kundgebung vor dem NRW-Landtag, Oktober 2025


Das Kulturbündnis NRW – ein Zusammenschluss freier und städtischer Kulturschaffender aller Sparten – hat vor dem NRW-Landtag eine Kundgebung veranstaltet und sich gegen die gerade beschlossenen Kürzungen im Kulturetat des Landes gestellt. Weitere Eindrücke auf Instagram: @nrwlandesbuerotanz

#Kulturpolitik

Aufnahme in unseren Verteiler

Regelmäßig laden wir ein zu überwiegend kostenlosen Austausch- und Beratungsformaten – auch mit externen Expert:innen. Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt über unsere Angebote, tragt euch in unsere Datenbank ein.

#Unser Angebot

Deutscher Bühnenverein: Tanz ist gefragt

Laut Werkstatistik 2023/24 des Deutschen Bühnenvereins ist die Zahl der Zuschauer:innen insgesamt im Vergleich zur Vorjahresspielzeit in Deutschland um über 1,5 Millionen auf 20 Millionen gestiegen – obwohl die Anzahl der Vorstellungen im Vergleich zur vorangegangenen Spielzeit fast gleich geblieben ist. In den Bereichen Tanz sowie Kinder- und Jugendtheater gab es am meisten Zuwachs – sowohl bei den Aufführungs- wie auch bei den Besuchszahlen. Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenvereins, appelliert an die Träger:innen, sich für den Erhalt und die Stärkung der Theater weiter einsetzen: „Wir brauchen die Theater aktuell mehr denn je als Orte – und die Kraft der Darstellenden Künste für unsere Gesellschaft.“

#Updates

Mark Sieczkarek (1962–2025)

Der Choreograf und Tänzer Mark Sieczkarek ist am 8. September 2025 in Wuppertal verstorben, mitten in der Vorbereitung seiner Werkschau „paths through my garden – Die Kunst von Mark Sieczkarek“. Von 1983 bis 1985 war er Ensemblemitglied des Tanztheaters Wuppertal, seit 1988 arbeitete Sieczkarek freischaffend als Tänzer und Choreograf und gründete 1998 die Mark Sieczkarek Company. Für sein künstlerisches Schaffen wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstler:innen. In enger und langjähriger Zusammenarbeit mit dem Folkwang Tanzstudio in Essen und als Haus-Choreograf am Ringlokschuppen Ruhr in Mülheim entwickelte er zahlreiche Stücke, die seine Handschrift trugen. Mit mehr als 40 Choreografien in 25 Jahren sowie etlichen tänzerischen Projekten auf verschiedenen Kontinenten zählt Sieczkarek zu den produktivsten und bemerkenswertesten Tanzkünstler:innen seiner Generation. Mit ihm verliert die Tanzszene eine prägende, eigenwillige und inspirierende Künstlerpersönlichkeit, die über Jahrzehnte hinweg das zeitgenössische Tanzgeschehen in NRW und weit darüber hinaus bereichert hat.

#Updates

SPIELRAUM: Bewerbungsfrist verlängert

Das Förderprogramm SPIELRAUM startet in die zweite Förderphase. Die Bespieltheater der Mitgliedsstädte des Kultursekretariats sind eingeladen, zusammen mit Gruppen der professionellen Freien Szene zu produzieren, Touren zu planen und Vermittlungsstrategien zu entwickeln. Der erste Projektaufruf läuft noch bis zum 30. April 2026.

#Open Calls

Kulturkürzungen: Statements aus der Freien Szene in NRW

Statement explore dance (23. Juni)
Statement Aktion Tanz (23. Juni)
Offener Brief der Freien Szene der Darstellenden Künste NRW an Herrn Ministerpräsident Wüst, Frau Ministerin Brandes, u. a. (17. Juni)
Stellungnahme der Veranstalter:innengemeinschaft des Festivals tanz nrw (16. Juni)
Stellungnahme des nrw landsbuero tanz (19. Mai)
Mitteilung NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste (16. Mai)
Statement nrw landesbuero tanz (15. Mai)
Pressemitteilung Kulturrat NRW (14. Mai)
Statement NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste (10. Mai)
Pressemitteilung Freie Szene (10. Mai)

#Kulturpolitik

Kulturkürzungen: Offener Brief der Freien Szene und Stellungnahme der Veranstalter:innen tanz nrw

Die Veranstalter:innengemeinschaft des biennalen Festivals tanz nrw hat eine Stellungnahme zu den Kulturkürzungen des MKW veröffentlicht (16. Juni): "Wir appellieren an Kulturministerin Ina Brandes, die beschlossenen Kürzungen zurückzunehmen und den Erhalt sowie den Ausbau konsistenter, ineinandergreifender Förderstrukturen zu sichern – für die Planungssicherheit von Künstler:innen, Ensembles, Häusern und Veranstalter:innen."

Und in einem 17-seitigen Offenen Brief mit Unterschriften an Ministerpräsident Hendrik Wüst, Kulturministerin Ina Brandes und Mitglieder des Landeskabinetts NRW fordert die Freie Szene Darstellende Künste NRW den vollständigen Erhalt ihrer Förderstruktur (17. Juni).

    #Kulturpolitik

    Neue Studie zur prekären Lage von Soloselbstständigen

    Die neue Studie des Bundesverband Freie Darstellende Künste zur wirtschaftlichen und sozialen Situation von Soloselbstständigen und hybrid Erwerbstätigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft zeigt alarmierende Ergebnisse: Viele verdienen oft weniger als 15.000 Euro pro Jahr und sind unzureichend sozial abgesichert – insbesondere in der Altersvorsorge.

    #Jobs

    ver.di: Honorarrechner für Kreative

    Der neue Honorarrechner für Kreative von ver.di macht es freiberuflichen Kreativen einfach, ihr Honorar auf Basis des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) zu kalkulieren. Mehr zu Honoraren und Mindestlohn in der Infothek.

    Köln: Petition zum Erhalt der TanzFaktur

    Die TanzFaktur in Köln, eine zentrale und wichtige Institution für zeitgenössischen Tanz, steht ohne langfristige finanzielle Unterstützung von Seiten des Landes NRW vor dem Aus. Das hätte für die gesamte Tanzlandschaft in NRW verheerende Folgen für die Produktion und Präsentation der großen freien Tanzszene, die schon überproportional von Kürzungen bedroht ist. Eine Petition appelliert an Frau Ministerin Ina Brandes, eine langfristige und nachhaltige finanzielle Unterstützung für die TanzFaktur sowie Soforthilfen zur Überbrückung der akut bedrohten finanziellen Lage bereitzustellen, um das Tanzhaus für Künstler:innen, Veranstaltungen und kulturelle Bildung zu erhalten.

    #Kulturpolitik #Updates

    MKW: Honorarmatrix gilt ab sofort für Projekte in 2026

    Ab Januar 2026 gelten die vom NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft erstellten Honoraruntergrenzen für alle Maßnahmen und Sparten, die vom Land NRW gefördert sind. Das betrifft ab sofort alle Anträge, die das Förderjahr 2026 enthalten. Mehr Informationen zur Richtlinie und zur Honorarmatrix. Weitere Infos zu Honoraren allgemein in der Infothek.

    #Open Calls #Förderung

    Land NRW: Drastische Kürzungen auch für die internationale tanzmesse nrw

    Die seit 1994 vom nrw landesbuero tanz getragene internationale tanzmesse nrw fällt nach 30 Jahren erfolgreicher internationaler Vernetzungsarbeit im zeitgenössischen Tanz aus der Förderung des NRW-Kulturministeriums für die nächste Edition 2025/2026 heraus.

    Pressemitteilung des nrw landesbuero tanz

    #Kulturpolitik

    Campus Freie Darstellende Künste

    Der Campus Freie Darstellende Künste des Bundesverbands Freie Darstellende Künste versammelt als Wissensplattform ausführlich und multimedial Informationen rund um die Arbeit in den freien darstellenden Künsten, vor allem zu KSK, Recht, Steuern und Versicherungen.

    DYNAMO: Junge Reporter:innen interviewen Ministerin Paul

    Otto und Renata, die jungen Reporter:innen von DYNAMO 2025, waren am 4. November 2025 im Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen zu Gast und haben mit Ministerin Josefine Paul über "die Superkraft Tanz" gesprochen.

    Interview mit Ministerin Paul


    Das Interview wurde gedreht von Julia Franken / K3 Filmkollektiv.

    #Unser Angebot

    Musterverträge

    Das nrw landesbuero tanz ist zusammen mit laPROF aus Hessen Gründungsmitglied im permanent wachsenden Vertragspool der Berliner Kanzlei Laaser & Rhotert zur Erstellung von kommentierten Musterverträgen für die Darstellenden Künste. Tanzschaffende aus NRW können diese kostenlos bei uns anfordern. Voraussetzung: Arbeits- und Lebensmittelpunkt ist in NRW. Mehr Infos dazu in der Infothek unter dem Stichwort "Musterverträge".

    #Unser Angebot

    deufert&plischke: Film "8 Years of Just in Time"

    21 Städte, 46 Filmportraits und mehr als 2.000 Briefe an den Tanz: Das Künstlerduo deufert&plischke fragt im Film 8 Years of Just in Time Menschen aus New York, Tel Aviv, Los Angeles, Singapur, Düsseldorf, ... und jüngst aus Alexandria, welche Bedeutung Tanz in ihrem Leben hat.

    Weiterbildungsprogramm für Soloselbstständige

    Das Programm KOMPASS für Solo-Selbstständige des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales fördert Weiterbildungs-Maßnahmen. Bewerben können sich auch Solo-Selbstständige aus dem Arbeitsfeld Tanz. Anlaufstellen für alle Bundesländer beraten zur Antragstellung. Für NRW und Köln berät u. a. die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH. Nach vorheriger Beratung durch eine Anlaufstelle und Vorliegen von Förderfähigkeit können 90% der Netto-Kosten (max. 4.500 Euro) der Maßnahme erstattet werden.

    #Seminare

    ASSITEJ fördert Mindesthonorare im Kinder- und Jugendtheater

    Die ASSITEJ (Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche) fördert in den Jahren 2025/2026 die Zahlung von Mindesthonoraren im professionellen Kinder- und Jugendtheater. Die Förderung FAIR P(L)AY richtet sich an Theater für junges Publikum und Veranstaltungsorte, die Theater für junges Publikum zeigen und mit freien Gruppen oder einzelnen Freien Kunstschaffenden zusammenarbeiten. Alle Formen der Darstellenden Künste für junges Publikum wie Schauspiel, Musiktheater, Figuren- und Objekttheater, Tanz und Performance sowie Mischformen sind förderfähig.

    #Förderung

    Jobs in unseren tanz.news

    Alle drei Wochen versorgen wir euch in unserem Newsletter mit Infos aus der (Tanz-)szene – unter anderem auch über Stellenausschriebungen in NRW und darüber hinaus. Hier anmelden.

    #Jobs

    Neue Leitfäden für Fördergebende und Jurys

    Wie kann faire Kulturförderung aussehen? Für einen Großteil der Fördermittel werden Jurys einberufen, die anhand programmspezifischer Auswahlkriterien über Förderung oder Nicht-Förderung künstlerischer Arbeit entscheiden. Jurys haben somit direkten Einfluss darauf, welche Perspektiven und Ästhetiken in einer Kulturlandschaft wirken können. Diversity Arts Culture hat zwei neue Leitfäden – für Fördergebende und Jurys – entwickelt, die beleuchten, wie diskriminierungskritische Juryarbeit aussehen kann.

    #Förderung #Updates

    Goethe Institut: Mobilitätsstipendien für Künstler:innen

    Die Mobilitätsstipendien richten sich an Künstler:innen und Kulturschaffende in Afrika und Europa. Es unterstützt in erster Linie die intrakontinentale (Afrika-Afrika) Mobilität von Künstler:innen und Kulturschaffenden aller Bereiche. Europäische Künstler:innen und Organisationen können sich ebenfalls bewerben, sofern sie bereits eine Partnerschaft mit afrikanischen Künstler:innen, einer afrikanischen Institution oder Organisation haben. Das Programm zielt darauf ab, Partnerschaften innerhalb Afrikas zu stärken, die berufliche Entwicklung zu fördern und neue Möglichkeiten für den kulturellen Austausch in Subsahara-Afrika und mit Europa zu schaffen. Laufende Deadlines in 2025 und 2026.

    #Open Calls

    Exzellenz- und Spitzenförderung Theater sowie im Bereich Kinder- und Jugendtheater 2026-2028

    Die geförderten Ensembles und Künstler:innen der Exzellenz- und Spitzenförderung im Bereich Theater sowie im Bereich Kinder- und Jugendtheater des Landes Nordrhein-Westfalen stehen fest. Für den Tanz sind im Bereich Kinder- und Jugendtheater die Ensembles performing:group und tanzfuchs PRODUKTION weiterhin für die Jahre 2026-2028 gefördert.
    Wir gratulieren allen Geförderten herzlich!
    Die Kürzung von insgesamt fünf Förderpositionen in diesen Programmen im Vergleich zur vergangenen Förderperiode ist ein deutliches Zeichen und weckt die Sorge, dass wertvolle künstlerische Stimmen und Impulse künftig weniger Raum finden werden.

    #Förderung

    Ergebnispapier werkstatt tanz.allianzen #1

    Am 11. September 2025 fand die werkstatt tanz.allianzen #1 im Freien Werkstatt Theater Köln statt. Bei dem Arbeitstag mit dem Thema "Perspektiven für den Berufseinstieg Tanz" lag der Fokus auf den Fragen: Wie können sich Akteur:innen aus allen Bereichen der künstlerischen Produktion und Präsentation in NRW vernetzen, um die Anfänge einer professionelle Tanzpraxis zu gestalten? Wie lassen sich vorhandene Ressourcen bündeln und bestehende Formate weiterentwickeln? Welche Formen von Kooperation, Förderung und Sichtbarkeit sind notwendig, um Berufseinsteiger:innen langfristig zu stärken und in NRW zu halten? Das Ergebnispapier zu diesem Tag findet ihr hier.

    #Unser Angebot

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