
9. Juli
tanz.sprechstunde, online
Konzentrierte 15 Minuten-Beratung
Individueller Austausch mit jemandem aus dem Team des nrw landesbuero tanz
9. September
internationales tanzmeeting: Talk & Connect #3, online
Shaping New Models – What kinds of exchange do we actually need?
Austausch mit internationalen Tanzschaffenden
28. September
tanz.büro #1, Köln
Anträge, Chancen, Fragezeichen: Das Fördersystem verstehen
Austausch mit Heike Lehmke
Laufend: Peer-to-Peer-Onlineberatung
Distribution und (inter-)nationale Vernetzung mit Produzentin und Dozentin Katja Sonnemann
Feedback in der Projektentwicklung mit Dramaturg Matthias Quabbe
Antragsberatung mit Kulturmanagerin Katharina von Wilcke

Mit den neuen Kultur-Schecks stärkt das Land Nordrhein-Westfalen 2026 das ehrenamtliche Kulturleben im ländlichen Raum mit insgesamt 500.000 Euro: Vereine, Initiativen und Organisationen können sich mit einem Festbetrag von 500 Euro fördern lassen. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Träger mit Sitz in NRW. Bei Fragen berät die Bezirksregierung Arnsberg (Tel: 02931 - 825070, E-Mail: Kultur-Schecks@bra.nrw.de), Mo -Fr 9-12 Uhr und Di & Do 14-16 Uhr. Die Kultur-Schecks werden nach dem Windhundprinzip vergeben, d. h. die Anträge werden nach dem Zeitpunkt ihres Eingangs bearbeitet und bewilligt.
Wie können Kulturinstitutionen nachhaltige Transformationsprozesse strukturiert angehen? Am 24. November lädt das nrw landesbuero tanz in Kooperation mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie zu einem kostenlosen Workshop in Wuppertal ein, um das Evaluierungstool Sustainability Assessment for the Performing Arts (SAPA) vorzustellen. Das praxisorientierte Instrument unterstützt Spielstätten, Institutionen und Ensembles dabei, ihre Nachhaltigkeitsbereiche zu evaluieren, um daraus konkrete Maßnahmen zur Transformation zu entwickeln. Neben der Einführung in das Tool bietet der Workshop Raum für Austausch und Vernetzung. Anmeldefrist: 20. November 2026
Die Choreografin Rafaële Giovanola erhält den Deutschen Tanzpreis 2027 in Anerkennung von 25 Jahren außergewöhnlicher künstlerischer Leistungen und ihres wegweisenden Beitrags zum zeitgenössischen Tanz. Auch Martin Schläpfer und Joy Alpuerto Ritter werden geehrt. Die Verleihung findet am 13. März in Essen statt. Die Auszeichnung ist ein starkes Zeichen für CocoonDance und die freie Tanzszene in NRW. Wir gratulieren herzlich!
Das nrw landesbuero tanz ist seit seiner Gründung Teil des stetig wachsenden Vertragspools der Berliner Kanzlei Laaser & Rhotert, dem mittlerweile fast 30 bundesweite Tanzbüros und Landesverbände angehören. Anfang des Jahres wurden die Musterverträge (auch in Englisch erhältlich) aktualisiert. Tanzschaffende aus NRW können diese kostenlos bei uns anfordern. Weitere Informationen dazu in unserer Infothek unter dem Stichwort “Musterverträge”.
Seit dem 1. Januar 2026 gelten bei allen vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Projekten die auf der Honorarmatrix basierenden Honoraruntergrenzen für den Kulturbereich. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen hat eine Anwendungserläuterung dazu herausgegeben. Weitere Infos zu Honoraren allgemein in der Infothek.
Die BURNING ISSUES ACADEMY von Save the world e. V. fördert Frauen* und FLINTA auf ihrem Weg in Führungspositionen im Theater. Ob bei der Vorbereitung auf Leitungsaufgaben, dem Überwinden der „gläsernen Decke“, dem Umgang mit toxischer Männlichkeit im Probenalltag, der Verhandlung fairer Gagen oder der beruflichen Neuorientierung – das kollegiale Coaching bietet praxisnahe, diskrete Unterstützung. Wer sich informieren und gezielt in die Karriere investieren möchte, kann ab sofort ein digitales Beratungsgespräch auf der Website buchen.
Die Initiative Kultur Kommunikation warnt: Aktuell werden viele Accounts wegen Musik in Kurzvideos auf Instagram, Facebook & Co. abgemahnt – teils mit Forderungen im vier- bis fünfstelligen Bereich. Während die Instagram-Musikbibliothek privat genutzt werden darf, gilt diese Lizenz nicht für Kulturinstitutionen. Worauf sollten Veranstalter und Einrichtungen jetzt achten? Diese und weitere Meldungen zu diesem Thema unter dem Stichwort Kommunikation / Social Media in der Infothek.
nachkritik.de: Köln: Pläne für Schauspiel-Interimsspielstätte Depot (4. Mai 2026)
tanz: Ausgeträumt (März 2026)
Stadtrevue: Das Ungehagen im Depot (März 2026, nur in Print)
Kölner Stadt-Anzeiger: Musical statt Tanz – „Wir machen uns wieder einmal lächerlich“ (2. Januar 2026, Paywall)
WDR Westart: Streit um Zukunft der Kölner Theaterbühnen (28. Januar 2026)
Kölner Stadt-Anzeiger: Das Depot wird Musicalstandort (27. Januar 2026, Paywall)
Kölner Stadt-Anzeiger: Statt Ballett wird jetzt gekickt (24. Januar 2026, nur in Print)
kultur.west: Das Kölner Tanz-Desaster (29. Januar 2025)
Kölner Stadt-Anzeiger: Ratsbeschluss. Köln soll wieder Tanzstadt werden – Depot bleibt bestehen (15. Juni 2023)
Seit Januar 2026 gelten bei der Bezahlung von freien Künstler:innen in NRW in allen Sparten Honoraruntergrenzen, sobald das Land mit einem Cent an der Förderung
beteiligt ist. Nun stellt das hiesige Kulturministerium 3 Millionen Euro bereit, um die Mehrkosten abzufedern und faire Bezahlung für Künstler:innen zu sichern. Aus einer Liste der Gesamtverteilerung wird deutlich, dass mit rund 1,1 Millionen Euro die Freien Darstellenden Künste stark profitieren – ein wichtiges Signal für die freie NRW-Szene.
Der Auftakt unserer digitalen Veranstaltungsreihe internationales tanzmeeting am 11. Februar 2026 mit NRW meets… International Dance #1 Take it on tour - Produktive Netzwerke für internationale Distribution ist mit über 80 internationalen Gästen gut vernetzt gestartet. Eine kompakte Zusammenfassung findet ihr auf unserem Share Board. Dort könnt ihr auch Gespräche zu Themen beginnen, die eure internationale Arbeit betreffen, eure Erfahrungen teilen und euch mit Kolleg:innen weltweit vernetzen. Bleibt vernetzt!
Mit großer Irritation nehmen wir die Mitteilung aus der Sondersitzung des Bühnenausschusses vom 23. Januar 2026 zur Kenntnis: Das Depot im Kölner Stadtteil Mülheim soll entgegen der weiterhin gültigen Ratsbeschlusslage nicht zu einem Haus für Tanz und Performance entwickelt werden, sondern künftig als Musical-Standort dienen. Die Folgen wären gravierend: Das Depot verliert sein Profil als Ort zeitgenössischer Bühnenkunst, das geplante Kooperationsmodell von freier Szene und städtischen Bühnen wird aufgegeben, die Perspektive einer Tanzkompanie und guter Produktionsbedingungen für größere freie Ensembles ist verspielt. Förderprogramme des Landes sind nicht reaktivierbar, jahrelanges Engagement wird entwertet, kulturpolitische Zusagen werden nicht umgesetzt.
Stillstand statt Perspektive: Tanzstadt Köln hat keine Zukunft (gesamte Stellungnahme)
Seit Anfang des Jahres sind Mindesthonorare für freie Künstler:innen Voraussetzung für eine Landesförderung. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW) stellt nun zusätzlich drei Millionen Euro bereit, um steigende Kosten abzufedern und eine faire Bezahlung flächendeckend zu sichern.
Der LWL-Kulturfonds fördert Projekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Tanz, Heimatpflege, Literatur, Theater, Film und landeskundliche Forschung. Zentrales Kriterium ist ein Bezug zu Westfalen. Gefördert werden Projekte wie beispielsweise Konzerte, Festivals, Lesungen, Aufführungen, Workshop-Formate oder Wiederaufnahmen. Mit der Projektförderung können maximal 10.000 Euro beantragt werden. Antragstellung ab 1. Januar 2026 für Projekte, die ab 1. Juli 2026 beginnen.
Gehirne von Tänzer:innen sind im Durchschnitt sieben Jahre jünger als diejenigen von vergleichbaren Personen, die nicht kreativ sind. Das zeigt eine kürzlich veröffentlichte internationale Studie der Universidad Adolfo Ibañez aus Santiago de Chile. Je höher das Fachwissen und die Leistungsfähigkeit, desto größer war die Verzögerung des Gehirnalters.
Das nrw landesbuero tanz, die Tanzhochschulen in NRW und die hiesigen Spielstätten, die Tanz präsentieren, kooperieren erstmalig mit der tanz.card.campus: Bei Vorlage erhalten Tanz-Studierende seit Januar 2023 ermäßigte Tickets zwischen 5 und 8 Euro für Tanzvorstellungen an den Abendkassen der Partnerspielstätten in Nordrhein-Westfalen. Sie ist nicht übertragbar und wird nur in Verbindung mit einem Studierendenausweis einer Hochschule oder Universität für Tanz anerkannt.
kultur.west: Die Kultur und die Gnade des Herrn (11. Februar 2026)
tanznetz.de: Keep moving! (9. Dezember 2025)
tanznetz.de: Initiative Tanz? (9. Dezember)
WDR 5, Westblick: Welche Zukunft haben die Landestheater? (4. Dezember)
kultur.west: Mehr Geld für Kultur! (28. November)
nachtkritik.de: NRW: Mehr Geld für Kultur (31. Oktober)
WDR: Mehr Geld für Kultur im Landeshaushalt (30. Oktober)
zeit.de: Mehr Geld für Kultur in NRW (30. Oktober)
tagesschau: Mehr Geld für Kultur im Landeshaushalt (30. Oktober)
WAZ: Plötzlich 8,5 Millionen Euro mehr für die Kultur in NRW (30. Oktober)
Deutschlandfunk Kultur: Kulturhaushalt in NRW soll doch nicht gekürzt, sondern erhöht werden (30. Oktober)
Deutschlandfunk Kultur: Ende der Misere? NRW-Kulturetat wird überraschend erhöht (30. Oktober)
tanznetz: Vorsichtiges Aufatmen (30. Oktober)
Westdeutsche Zeitung: Mehr Geld für Kultur in NRW (30. Oktober)
WDR: NRW: Kulturetat steigt überraschend (30. Oktober)
Die Stadt Köln bietet die neue digitale Beratungsreihe KulturFörderRadar zu Förderprogrammen an, um Kulturschaffende bei der Suche, Auswahl und Beantragung von Fördermitteln zu unterstützen. An jedem ersten Montag im Monat wird von 15 bis 16 Uhr online eine Förderinstitution mit ihrem aktuellen Förderangebot vorgestellt, die Teilnahme ist kostenlos.

Das Kulturbündnis NRW – ein Zusammenschluss freier und städtischer Kulturschaffender aller Sparten – hat vor dem NRW-Landtag eine Kundgebung veranstaltet und sich gegen die gerade beschlossenen Kürzungen im Kulturetat des Landes gestellt. Weitere Eindrücke auf Instagram: @nrwlandesbuerotanz
Regelmäßig laden wir ein zu überwiegend kostenlosen Austausch- und Beratungsformaten – auch mit externen Expert:innen. Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt über unsere Angebote, tragt euch in unsere Datenbank ein.

Laut Werkstatistik 2023/24 des Deutschen Bühnenvereins ist die Zahl der Zuschauer:innen insgesamt im Vergleich zur Vorjahresspielzeit in Deutschland um über 1,5 Millionen auf 20 Millionen gestiegen – obwohl die Anzahl der Vorstellungen im Vergleich zur vorangegangenen Spielzeit fast gleich geblieben ist. In den Bereichen Tanz sowie Kinder- und Jugendtheater gab es am meisten Zuwachs – sowohl bei den Aufführungs- wie auch bei den Besuchszahlen. Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Bühnenvereins, appelliert an die Träger:innen, sich für den Erhalt und die Stärkung der Theater weiter einsetzen: „Wir brauchen die Theater aktuell mehr denn je als Orte – und die Kraft der Darstellenden Künste für unsere Gesellschaft.“
Europe Beyond Access sucht gehörlose und hörende Gebärdensprachdolmetscher:innen für die darstellenden Künste. Gesucht werden Dolmetschende, die von einer oder mehreren Gebärdensprachen ins gesprochene Englisch, von gesprochenen Sprachen in nationale Gebärdensprachen oder International Sign Language oder von mehreren europäischen Gebärdensprachen ins Internationale Gebärdensprache übersetzen können.
Statement explore dance (23. Juni)
Statement Aktion Tanz (23. Juni)
Offener Brief der Freien Szene der Darstellenden Künste NRW an Herrn Ministerpräsident Wüst, Frau Ministerin Brandes, u. a. (17. Juni)
Stellungnahme der Veranstalter:innengemeinschaft des Festivals tanz nrw (16. Juni)
Stellungnahme des nrw landsbuero tanz (19. Mai)
Mitteilung NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste (16. Mai)
Statement nrw landesbuero tanz (15. Mai)
Pressemitteilung Kulturrat NRW (14. Mai)
Statement NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste (10. Mai)
Pressemitteilung Freie Szene (10. Mai)
Die Veranstalter:innengemeinschaft des biennalen Festivals tanz nrw hat eine Stellungnahme zu den Kulturkürzungen des MKW veröffentlicht (16. Juni): "Wir appellieren an Kulturministerin Ina Brandes, die beschlossenen Kürzungen zurückzunehmen und den Erhalt sowie den Ausbau konsistenter, ineinandergreifender Förderstrukturen zu sichern – für die Planungssicherheit von Künstler:innen, Ensembles, Häusern und Veranstalter:innen."
Und in einem 17-seitigen Offenen Brief mit Unterschriften an Ministerpräsident Hendrik Wüst, Kulturministerin Ina Brandes und Mitglieder des Landeskabinetts NRW fordert die Freie Szene Darstellende Künste NRW den vollständigen Erhalt ihrer Förderstruktur (17. Juni).
Die Studie des Bundesverband Freie Darstellende Künste zur wirtschaftlichen und sozialen Situation von Soloselbstständigen und hybrid Erwerbstätigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft zeigt alarmierende Ergebnisse: Viele verdienen oft weniger als 15.000 Euro pro Jahr und sind unzureichend sozial abgesichert – insbesondere in der Altersvorsorge.
Der neue Honorarrechner für Kreative von ver.di macht es freiberuflichen Kreativen einfach, ihr Honorar auf Basis des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) zu kalkulieren. Mehr zu Honoraren und Mindestlohn in der Infothek.
Die TanzFaktur in Köln, eine zentrale und wichtige Institution für zeitgenössischen Tanz, steht ohne langfristige finanzielle Unterstützung von Seiten des Landes NRW vor dem Aus. Das hätte für die gesamte Tanzlandschaft in NRW verheerende Folgen für die Produktion und Präsentation der großen freien Tanzszene, die schon überproportional von Kürzungen bedroht ist. Eine Petition appelliert an Frau Ministerin Ina Brandes, eine langfristige und nachhaltige finanzielle Unterstützung für die TanzFaktur sowie Soforthilfen zur Überbrückung der akut bedrohten finanziellen Lage bereitzustellen, um das Tanzhaus für Künstler:innen, Veranstaltungen und kulturelle Bildung zu erhalten.
Die LAG Tanz NRW bietet mit dem Fortbildungsprogramm move on konstant ein vielseitiges Programm aus verschiedenen Bereichen der Tanzpädagogik. Die digitalen und analogen Seminare umfassen Themen wie Community Dance, Mentale Gesundheit, Dekoloniale Perspektiven, Honorarkalkulation und Belastungsmanagement und werden teilweise kostenlos angeboten.
Die seit 1994 vom nrw landesbuero tanz getragene internationale tanzmesse nrw fällt nach 30 Jahren erfolgreicher internationaler Vernetzungsarbeit im zeitgenössischen Tanz aus der Förderung des NRW-Kulturministeriums für die nächste Edition 2025/2026 heraus.
Der Campus Freie Darstellende Künste des Bundesverbands Freie Darstellende Künste versammelt als Wissensplattform ausführlich und multimedial Informationen rund um die Arbeit in den freien darstellenden Künsten, vor allem zu KSK, Recht, Steuern und Versicherungen.
Otto und Renata, die jungen Reporter:innen von DYNAMO 2025, waren am 4. November 2025 im Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen zu Gast und haben mit Ministerin Josefine Paul über "die Superkraft Tanz" gesprochen.

Das Interview wurde gedreht von Julia Franken / K3 Filmkollektiv.
Das nrw landesbuero tanz ist zusammen mit laPROF aus Hessen Gründungsmitglied im permanent wachsenden Vertragspool der Berliner Kanzlei Laaser & Rhotert zur Erstellung von kommentierten Musterverträgen für die Darstellenden Künste. Tanzschaffende aus NRW können diese kostenlos bei uns anfordern. Voraussetzung: Arbeits- und Lebensmittelpunkt ist in NRW. Mehr Infos dazu in der Infothek unter dem Stichwort "Musterverträge".
21 Städte, 46 Filmportraits und mehr als 2.000 Briefe an den Tanz: Das Künstlerduo deufert&plischke fragt im Film 8 Years of Just in Time Menschen aus New York, Tel Aviv, Los Angeles, Singapur, Düsseldorf, ... und jüngst aus Alexandria, welche Bedeutung Tanz in ihrem Leben hat.
Das Programm KOMPASS für Solo-Selbstständige des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales fördert Weiterbildungs-Maßnahmen. Bewerben können sich auch Solo-Selbstständige aus dem Arbeitsfeld Tanz. Anlaufstellen für alle Bundesländer beraten zur Antragstellung. Für NRW und Köln berät u. a. die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH. Nach vorheriger Beratung durch eine Anlaufstelle und Vorliegen von Förderfähigkeit können 90% der Netto-Kosten (max. 4.500 Euro) der Maßnahme erstattet werden.
Die ASSITEJ (Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche) fördert in den Jahren 2025/2026 die Zahlung von Mindesthonoraren im professionellen Kinder- und Jugendtheater. Die Förderung FAIR P(L)AY richtet sich an Theater für junges Publikum und Veranstaltungsorte, die Theater für junges Publikum zeigen und mit freien Gruppen oder einzelnen Freien Kunstschaffenden zusammenarbeiten. Alle Formen der Darstellenden Künste für junges Publikum wie Schauspiel, Musiktheater, Figuren- und Objekttheater, Tanz und Performance sowie Mischformen sind förderfähig.
Wie kann faire Kulturförderung aussehen? Für einen Großteil der Fördermittel werden Jurys einberufen, die anhand programmspezifischer Auswahlkriterien über Förderung oder Nicht-Förderung künstlerischer Arbeit entscheiden. Jurys haben somit direkten Einfluss darauf, welche Perspektiven und Ästhetiken in einer Kulturlandschaft wirken können. Diversity Arts Culture hat zwei neue Leitfäden – für Fördergebende und Jurys – entwickelt, die beleuchten, wie diskriminierungskritische Juryarbeit aussehen kann.
Die Mobilitätsstipendien richten sich an Künstler:innen und Kulturschaffende in Afrika und Europa. Es unterstützt in erster Linie die intrakontinentale (Afrika-Afrika) Mobilität von Künstler:innen und Kulturschaffenden aller Bereiche. Europäische Künstler:innen und Organisationen können sich ebenfalls bewerben, sofern sie bereits eine Partnerschaft mit afrikanischen Künstler:innen, einer afrikanischen Institution oder Organisation haben. Das Programm zielt darauf ab, Partnerschaften innerhalb Afrikas zu stärken, die berufliche Entwicklung zu fördern und neue Möglichkeiten für den kulturellen Austausch in Subsahara-Afrika und mit Europa zu schaffen. Laufende Deadlines in 2025 und 2026.
Die geförderten Ensembles und Künstler:innen der Exzellenz- und Spitzenförderung im Bereich Theater sowie im Bereich Kinder- und Jugendtheater des Landes Nordrhein-Westfalen stehen fest. Für den Tanz sind im Bereich Kinder- und Jugendtheater die Ensembles performing:group und tanzfuchs PRODUKTION weiterhin für die Jahre 2026-2028 gefördert.
Wir gratulieren allen Geförderten herzlich!
Die Kürzung von insgesamt fünf Förderpositionen in diesen Programmen im Vergleich zur vergangenen Förderperiode ist ein deutliches Zeichen und weckt die Sorge, dass wertvolle künstlerische Stimmen und Impulse künftig weniger Raum finden werden.
Am 11. September 2025 fand die werkstatt tanz.allianzen #1 im Freien Werkstatt Theater Köln statt. Bei dem Arbeitstag mit dem Thema "Perspektiven für den Berufseinstieg Tanz" lag der Fokus auf den Fragen: Wie können sich Akteur:innen aus allen Bereichen der künstlerischen Produktion und Präsentation in NRW vernetzen, um die Anfänge einer professionelle Tanzpraxis zu gestalten? Wie lassen sich vorhandene Ressourcen bündeln und bestehende Formate weiterentwickeln? Welche Formen von Kooperation, Förderung und Sichtbarkeit sind notwendig, um Berufseinsteiger:innen langfristig zu stärken und in NRW zu halten? Das Ergebnispapier zu diesem Tag findet ihr hier.
Im Rahmen von „Die Neuen Auftraggeber / Tanz im Bürgerauftrag" der Kulturstiftung des Bundes entwickeln Bürger:innen in Meppen gemeinsam ein Thema für ein neues Tanzstück, das ein:e Künstler:in umsetzt. Uraufführung im Sommer 2027. Zwoisy Mears-Clarke ist Mediator:in des Projektes und sucht ab sofort jemanden für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Arbeitsort: remote